Einzelkritik

Schalke-Noten: Serdar und Nübel überragend, Uth enttäuschend

Suat Serdars tolle Leistung reichte Schalke nicht zum Sieg. Hier jubelt er über seinen Treffer zum 1:0.

Suat Serdars tolle Leistung reichte Schalke nicht zum Sieg. Hier jubelt er über seinen Treffer zum 1:0.

Foto: firo

Gelsenkirchen.  Für Schalke 04 hat es gegen den 1. FC Köln nur zu einem 1:1-Remis gereicht. Die Königsblauen ließen zu viele Möglichkeiten liegen. Die Noten.

Alexander Nübel: Konnte trotz seiner Adduktorenprobleme spielen. Beim Kopfball von Ehizibue (21.) stand er goldrichtig, den Kopfball von Terodde (57.) parierte er großartig. Und gegen Modeste war er einfach weltklasse (91.). Doch dann traf Hector zum 1:1 - da war er ohne Chance. Note 2

Jonjoe Kenny: Schaltete sich wie gewohnt immer wieder nach vorne ein, und in der zweiten Halbzeit sorgte er im Kombinationsspiel damit auch für Gefahr. Note 3

Benjamin Stambouli: Verlor vor dem Eckball zum 1:1 das Duell gegen Modeste. Bis dahin allerdings ohne Fehl und Tadel. Note 3,5

Salif Sané: War mit seiner Wucht und körperlichen Präsenz wichtig. Und mit seiner mächtigen Sprungkraft legte er den Ball für Serdar zum 1:0 auf. Note 2,5

Bastian Oczipka: Bereitete mit einer scharfen Flanke auf Sané den Weg zum 1:0. Schon zuvor deutlich wirkungsvoller als in Halbzeit eins, mit einem Schuss prüfte er Horn (52.). Note 3

Omar Mascarell: In der Spieleröffnung gewohnt ballsicher. Allerdings fehlte ihm wie der Mannschaft das Tempo, um Lücken zu reißen. Rettete einmal klasse vor Terodde (67.). Note 3

Suat Serdar: Sorgte mit seinem 1:0 für einen Jubel-Orkan in der Arena, sein drittes Saisontor. Der Junge wird immer wichtiger. War schon in der ersten Halbzeit der einzige, der mit seinen Aktionen auch Raumgewinn erzielte. Sein Pass auf Burgstaller war leider einen Tick zu scharf (36.). Note 1

Daniel Caligiuri: Kehrte als offensiver Flügelspieler anstelle von McKennie in die Startelf zurück. Tat sich schwer, hatte erst in Halbzeit zwei gefährliche Läufe in die Tiefe, wurde dann aber ausgewechselt. Seine beste Aktion in Halbzeit eins war ein Freistoß, den Hector beinahe zu einem Eigentor veredelte - der Ball ging an den Pfosten (31.). Note 4

Amine Harit: Begann auf der linken Seite, wo er aber in Halbzeit eins kaum stattfand. Rückte dann ins Zentrum, verzettelte sich diesmal aber in einigen erfolgversprechenden Situationen. Note 3

Mark Uth: Aus taktischen Gründen bekam er den Vorzug vor Matondo, aber er fand überhaupt keine Bindung. Bewegte sich unglücklich und wenn er mal den Ball hatte, war er schnell wieder weg. Die Auswechslung zur Pause war folgerichtig. Note 5

Guido Burgstaller: Hing vorne in der Luft, hatte in den ersten 30 Minuten ganze vier (!) Ballkontakte. Der Schuss nach Caligiuris Rückpass war schwer zu nehmen, er ging vorbei (55.). Hätte aber in der 89. Minute das 2:0 machen müssen - Pfosten. Note 4

Weston McKennie (ab 46.): Löste zur zweiten Halbzeit den schwachen Uth ab, mit ihm kam mehr Dynamik. Note 3

Ahmed Kutucu (ab 61.): Kam für Caligiuri und ist auch deswegen als Joker so wichtig, weil er immer gleich auf Betriebstemperatur ist. Konnte allerdings Hectors Kopfballtor nicht verhindern. Note 3

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