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Schalke neue Begeisterung steht in Paderborn auf der Probe

Schalkes Trainer David Wagner freut sich auf Paderborn.

Schalkes Trainer David Wagner freut sich auf Paderborn.

Foto: firo

Gelsenkirchen.  Schalke-Trainer David Wagner freut sich vor dem Spiel in Paderborn über viele Alternativen in seinem Aufgebot. Nur Benito Raman fällt aus.

Als Schalkes Trainer David Wagner unter der Woche in die Stimmung seiner Mannschaft horchte, erfuhr er Bemerkenswertes: „Eigentlich haben wir keine Lust, bis zum Sonntag zu warten – wir könnten jetzt schon los.“ Mit dem Spiel am Sonntag (18 Uhr/Sky) beim Aufsteiger SC Paderborn fühlt sich Schalke bereit, in dieser Saison jetzt richtig Fahrt aufzunehmen.

Schalke-Zugang Benito Raman bekommt eine Pause

Ein Grund für die recht ungewohnten Töne auf Schalke: Durch die Rückkehr von einigen lange verletzten Spielern ist die Qualität im Kader deutlich angestiegen – zumindest spürt Wagner das so. Der Trainer sieht „wahnsinnig viele gute Optionen“ und kündigt an, diese auch nutzen zu wollen: „Es wird sicher Veränderungen geben.“ Ein Wechsel ergibt sich zwangsläufig: Benito Raman, der sich seit Saisonbeginn mit Schmerzen im Sprunggelenk herumplagt, bekommt eine Pause und fällt auch für das Heimspiel danach gegen Mainz 05 noch aus – der frühere Düsseldorfer soll die Verletzung nun auskurieren.

Ein möglicher Raman-Ersatz ist Mark Uth, der vor allem in der ersten Woche der Länderspiel-Pause im Training Eigenwerbung betrieben hat und auf sein Bundesliga-Comeback nach der im April erlittenen Adduktoren-Verletzung brennt. Wahrscheinlicher erscheint aber, dass der gleichfalls lange verletzte Alessandro Schöpf den Vorzug bekommt. Wagner freut sich auf den einen wie den anderen: „Die Jungs sind alle voll auf Zug.“ Auch der für 15 Millionen Euro aus Stuttgart geholte Verteidiger Ozan Kabak wäre bereit für einen Startelf-Einsatz.

Schalke-Trainer Wagner: "So schlecht waren unsere Auftritte nicht"

Auf der Probe steht die neue Schalker Begeisterung in Paderborn – bei einem furchtlosen Aufsteiger, dessen Umschaltspiel auch Wagner imponiert. Trotzdem sagt der Schalker Coach: „Wir fahren dahin in dem Bewusstsein: Wir können da schon was machen. Denn ganz so schlecht waren unsere Auftritte auch nicht.“

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