Einzelkritik

Schalke mit Fünfer-Festival - nur zwei Profis mit Note 4,5

Mark Uth (l.) vom FC Schalke 04 erlebte gegen Bayern München ein Debakel. Leon Goretzka (r.) spielte gegen seinen Ex-Klub stark.

Mark Uth (l.) vom FC Schalke 04 erlebte gegen Bayern München ein Debakel. Leon Goretzka (r.) spielte gegen seinen Ex-Klub stark.

München.  Der FC Schalke 04 erlebt beim FC Bayern eine Blamage. Für die Spieler gibt es durchweg schlechte Noten. Die Einzelkritik zum Bundesliga-Spiel.

Der FC Schalke 04 hat sich zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison blamiert. Gegen Bayern München gab es eine 0:8-Niederlage. Das schlägt sich in den Noten der Einzelkritik niieder.

Ralf Fährmann: War beim Münchner Scheibenschießen noch der beste Schalker. Der Torwart hielt lange Zeit, was zu halten war. Beim 6:0 half er aber auch kräftig mit. Note 4,5

Sebastian Rudy: Vor allem gegen Ende der ersten Halbzeit leistete er sich einige Stockfehler, auch in der Vorwärtsbewegung. Als rechter Verteidiger ließ er den Bayern-Flitzern bemerkenswert viel Raum. Note 5,5

Ozan Kabak: Wie er den Elfmeter an Lewandowski verursachte, wirkte ganz einfach unbeholfen. Er löschte zwar einige Brände, strahlte aber nie Sicherheit aus. Note 5

Benjamin Stambouli: Sollte den Abwehrorganisator geben, aber beim 1:0 entwischte ihm Gnabry zuerst im Rücken und dann ließ er sich ausspielen. Auch beim vierten Tor misslang seine Abwehr. Note 5,5

Bastian Oczipka: Sein Tempo-Defizit fällt gegen Spieler wie Gnabry besonders ins Gewicht. Auch nach vorne kam erwartungsgemäß fast nichts. Note 5,5

Suat Serdar: Fiel erst eine halbe Stunde lang überhaupt nicht auf und musste dann verletzt raus – damit ist genug gesagt. Note 5

Nabil Bentaleb: Die Hoffnung, dass er das Schalker Spiel ordnen und strukturieren würde, erfüllte sich nicht. Note 5.

Rabbi Matondo: Über seine Schnelligkeit sollten die Konterangriffe gefahren werden, doch nach dem klaren Rückstand war er schnell ein Totalausfall. Note 5,5

Mark Uth: Er versuchte, sich die Bälle zu holen, hatte mit seinen Aktionen aber keine Durchschlagskraft. War aber um eine ordentliche Rückkehr bemüht. Note 5

Amine Harit: Bei einer mutigen Aufstellung braucht man auch mutige Spieler, doch diesen Mut verkörperte er in keiner Phase. Note 5,5

Goncalo Paciencia: Er brauchte nur 47 Sekunden für seinen ersten Torschuss, den Neuer parierte. Aber man spürte: Der Neuzugang kann die Bälle vorne wenigstens auch mal behaupten. Note 4,5

Alessandro Schöpf: Löste nach einer halben Stunde den verletzen Serdar ab und spielte so, wie in der gesamten Rückrunde: Erschreckend blass. Note 5,5

Benito Raman: Wurde für Matondo eingewechselt – dass er in dieser Schalker Truppe nur Ersatz ist, sagt alles über seine Verfassung.

Steven Skrzybski: Kam für Harit

Timo Becker: Kam für Paciencia

Leserkommentare (1) Kommentar schreiben