Auslosung

Schalke hofft auf das große Los: Aber bitte nicht Manchester

Schalke-Trainer Markus Weinzierl

Schalke-Trainer Markus Weinzierl

Foto: firo Sportphoto / Ralf Ibing

Gelsenkirchen.  Das Achtelfinale der Europa League wird am Freitag ermittelt. Am Sonntag steht für Schalke das schwere Bundesligaspiel gegen Hoffenheim an.

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Europa im Kopf, Hoffenheim vor der Brust: Der FC Schalke 04 muss in diesen Tagen den Spagat zwischen Traumvorstellungen und anstrengendem Alltag schaffen. Am Sonntag kommt Champions-League-Kandidat 1899 Hoffenheim in die Arena – eine Partie, die für die Schalker die Richtung anzeigen wird für den Rest der Bundesliga-Saison. Vorher aber blicken die Königsblauen an diesem Freitag noch voller Spannung nach Nyon: Am Uefa-Sitz in der Schweiz wird ab 13 Uhr das Achtelfinale der Europa League ausgelost (Eurosport live).

Schalke-Trainer Weinzierl: "Große Namen müssen noch nicht sein"

„Jetzt freuen wir uns auf ein gutes Los“, sagte Trainer Markus Weinzierl, nachdem sein Team mit 3:0 und 1:1 Paok Saloniki ausgeschaltet hatte. Aber was genau wäre ein gutes Los? „Die ganz großen Namen müssten es jetzt noch nicht sein“, erklärt Weinzierl. „Wir hoffen auf einen attraktiven Gegner, gegen den wir trotzdem weiterkommen können.“

Nachdem den Schalkern schon im DFB-Pokal-Viertelfinale das Auswärtsspiel am nächsten Mittwoch beim FC Bayern beschert wurde, also die schwerste aller denkbaren Aufgaben, beschäftigen sich die Königsblauen nun auch mit der Möglichkeit, Manchester United erwischen zu können. „Wirtschaftlich würde uns das wenig bringen“, meint Sportvorstand Christian Heidel, der unabhängig vom Gegner mit einer restlos gefüllten Schalker Arena rechnet. „Wir dürften dann im Old Trafford auflaufen, das wäre sicher schön. Aber ich würde nicht behaupten, dass es mein Wunschlos ist.“

Alessandro Schöpf denkt da anders. Für den Österreicher, der auf Schalke seit Wochen erfolgreich die rechte Außenbahn beackert, wäre es „der Wahnsinn“, auf Manchester United zu treffen. „Das ist schon von klein auf mein Lieblingsverein“, erzählt er, unbedingt wolle er mal im legendären Old Trafford spielen. Schöpf schränkt aber ein: „Aber noch nicht im Achtelfinale. Mit dem Los können wir gerne noch warten.“

Kapitän Benedikt Höwedes sagt: „Wir wollen so weit wie möglich kommen. Aber wir wissen, dass das brutal schwer wird.“ Aber das kennen sie ja mittlerweile auf Schalke: Leicht geht in dieser Saison gar nichts vom Fuß. Am Sonntag gegen Hoffenheim muss Trainer Weinzierl deshalb wieder seine derzeit stärkste Elf aufbieten, nachdem sich Spieler wie Johannes Geis und Klaas-Jan Huntelaar gegen Saloniki nicht aufdrängen konnten.

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