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Schalke-Hammer: Kehrer wechselt zu Paris St. Germain

Gelsenkirchen.  Thilo Kehrer verlässt Schalke 04. Der Abwehrspieler wechselt nach Frankreich zu Paris St. Germain. Schalke kassiert 37 Millionen Euro.

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Transfer-Hammer beim Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 kurz vor dem Saisonstart: Abwehrspieler Thilo Kehrer wechselt zum französischen Erstligisten Paris St. Germain und zum ehemaligen BVB-Trainer Thomas Tuchel. Kehrers Vertrag bei den Königsblauen lief noch bis zum 30. Juni 2019.

Schalke kassiert 37 Millionen Euro. "Das ist der zweitteuerste Transfer der Geschichte, der teuerste Wechsel eines Spielers in Deutschland mit nur noch einem Jahr Vertragslaufzeit. Und er ist der teuerste Innenverteidiger Deutschlands", sagt Heidel. Bei dieser wirtschaftlichen Dimension hätte Schalke nicht mehr "Nein" sagen können. Heidel: "Wir haben auch eine wirtschaftliche Verantwortung." Deshalb hätten auch Heidels Vorstandskollegen Alexander Jobst und Peter Peters sowie der komplette Aufsichtsrat zugestimmt.

Schalke-Vorstand Heidel: "Waren uns mit Kehrer einig"

Heidel hob die positive Rolle Kehrers hervor. Heidel, Kehrer und Berater Roger Wittmann waren sich bereits über eine Vertragsverlängerung einig, als das Angebot von Paris St. Germain kam. Heidel erklärt, Kehrer hätte seinen Vertrag verlängert, wenn sich Schalke nicht mit PSG geeinigt hätte. "Thilo und auch Roger Wittmann haben zu keinem Zeitpunkt Druck auf Schalke ausgeübt", so Heidel. Die Gespräche liefen - so Heidel - bereits seit drei Wochen. "Ich möchte herausheben, mit welcher Loyalität und Gelassenheit Thilo die Gespräche begleitet", so Heidel.

Bei der Saisoneröffnung am Sonntagmorgen lief Kehrer noch mit allen Spielern bei der Mannschaftsvorstellung ein. Zu diesem Zeitpunkt, sagt Heidel, seien noch Kleinigkeiten zu klären gewesen. "Erst während des Trainings kam das Zeichen, dass die letzten Probleme ausgeräumt sind", so Heidel. Kehrer muss nur noch den Medizincheck absolvieren.

Drei Schalke-Verteidiger gehen: Kehrer, Höwedes, Insua

Einen Nachfolger für Kehrer gibt es noch nicht. Eine spontane Notwendigkeit sieht Heidel nicht. Für die Dreierkette in der Abwehr stehen momentan Naldo, Matija Nastasic, Salif Sané und Benjamin Stambouli bereit. Zwei Innenverteidiger haben S04 verlassen: Benedikt Höwedes (Lokomotive Moskau) und Pablo Insua (SD Huesca). Gut möglich, dass Trainer Domenico Tedesco jetzt auf eine Viererkette mit zwei Innenverteidigern umsteigt.

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