Schalke

S04-Fans feiern Raúl - "Schalke ist meine Familie"

Bewegende Rückkehr: Raúl auf Schalke.

Bewegende Rückkehr: Raúl auf Schalke.

Foto: firo

Gelsenkirchen.  Senor Raúl ist nach Schalke zurückkehrt. Auf der Tribüne verfolgt er das Derby gegen den BVB. Vorher feierten ihn die Fans im Stadion.

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Eine Sache musste sein. Als Raúl González Blanco über den Rasen in der Gelsenkirchener Arena lief, ihn die königsblauen Fans mit Sprechchören feierten, erblickte der Spanier S04-Torhüter Ralf Fährmann - und begrüßte ihn herzlich. "Derzeit ist nur noch ein Spieler in der Mannschaft, mit dem ich gespielt habe. Das ist Ralf Fährmann. Ich habe kurz mit ihm gesprochen und ihm viel Glück gewünscht", meinte Raúl kurze Zeit später im Interview bei Sky.

Doch auch wenn der ehemalige Schalker nicht mehr viele Profis im Kader kennt, weil seine Zeit im Revier nun schon rund sechs Jahre zurückliegt, die Fans haben ihn nicht vergessen. Sie huldigten ihren Liebling, der von 2010 bis 2012 das Schalke-Trikot trug und in dieser Zeit den DFB-Pokal (2011) gewann.

"Es ist großartig, hierhin zurückzukommen", meinte Raúl dann auch, "es war ein toller Empfang. Ich habe zwei Familien: Real Madrid und den FC Schalke 04".

Als Raúl in der Gelsenkirchener Arena ankam, wurde er von Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies begrüßt. Tönnies führt ihn durch die Katakomben der Arena, viele Fans fragten, ob sie ein Bild machen könnten - und Raúl erfüllte diese Wünsche gerne.

Mit Schalke im Halbfinale der Champions League

Raúl bestritt für Schalke 66 Bundesligaspiele, erzielte dabei 28 Tore und bereitete elf vor. In seiner ersten Saison (2010/11) gewann er mit Schalke den DFB-Pokal und zog ins Halbfinale der Champions League ein. In seiner zweiten Saison (2011/12) erreichte Schalke das Viertelfinale der Europa League und zog als Tabellendritter in die Champions League.

Nach nur zwei Jahren wurde er von den Mitgliedern der Königsblauen in die "Ehrenkabine" gewählt. Bei seinem Abschiedsspiel im Juli 2013 gelang Raúl vor ausverkauftem Haus noch etwas ganz Besonderes. Nach einer zauberhaften Vorlage von Julian Draxler gelang ihm das "Tor des Jahres". (las)

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