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Rassismus-Skandal in Österreich um Schalke-Leihgabe Tekpetey

Schalke-Leihgabe Bernard Tekpetey spielt in Österreich.

Foto: firo

Schalke-Leihgabe Bernard Tekpetey spielt in Österreich. Foto: firo

Altach.  Schalke-Leihgabe Bernard Tekpetey wurde in einem Pokalspiel seines neuen Klubs Altach rassistisch beleidigt. Darauf reagierte er mit einer Geste.

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Wirbel um den ehemaligen Schalke-Profi Bernard Tekpetey, der seit Ende August auf Leihbasis beim österreichischen Erstligisten SCR Altach spielt: Am Mittwoch trat der 20-Jährige im Pokal mit Altach beim Regionalligisten Union Gurten an. Tekpetey wurde von den Fans des Außenseiters immer wieder rassistisch beleidigt - und das so sehr, dass der Schiedsrichter des Spiels mit Abbruch drohte.

In der Verlängerung erzielte Tekpetey per Freistoß das Tor zum 4:2. Danach ließ er sich zu einer Halsabschneider-Geste hinreißen. Das hatte der Schiedsrichter-Assistent bemerkt. Er gab diese Info an den Schiedsrichter weiter - und der zeigte dem verdutzten Tekpetey sofort die Rote Karte. Auch danach kam es zu rassistischen Beleidigungen, unter anderem zu Affenlauten. "Das waren keine Gurten-Fans", sagte Franz Reisegge, der Sportchef des Außenseiters, zum Skandal.

Altach gewann das Spiel mit 4:3 nach Verlängerung und zog ins Achtelfinale ein. (aer)

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