Schalke 04

Private Gründe: Simon Terodde fehlt im Schalke-Training

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Fehlt im Schalke-Training: Simon Terodde.

Fehlt im Schalke-Training: Simon Terodde.

Foto: Getty

Gelsenkirchen.  Schalke-Stürmer Simon Terodde fehlt im Training aus privaten Gründen. Ein Einsatz im nächsten Spiel gegen Rostock soll nicht gefährdet sein.

Beim FC Schalke 04 laufen die Vorbereitungen auf das Zweitligaspiel bei Hansa Rostock am Samstag (20.30 Uhr/Sport1 und Sky). Am Dienstag allerdings fehlte der derzeit wohl wertvollste Spieler der Königsblauen im Training: Torjäger Simon Terodde ließ sowohl die Einheit am Vormittag wie auch am Nachmittag sausen - aus privaten Gründen, wie der Klub mitteilte.

Ob der Einsatz des Stürmers am Samstag gefährdet ist, blieb am Dienstag zunächst offen, später aber wurde klar: Trainer Dimitrios Grammozis erwartet seinen Torjäger am Donnerstag zurück im Training. Für Schalke ist das eine wirklich gute Nachricht, denn klar ist: Auf Terodde könnten die Königsblauen kaum verzichten. Der 33-Jährige, im Sommer ablösefrei vom Hamburger SV gekommen, hat in sieben Zweitligaspielen acht Tore erzielt und zwei weitere vorbereitet.

Terodde jagt den Schatzschneider-Rekord

150 Tore in 260 Zweitliga-Einsätzen kann Terodde inzwischen vorweisen - und es scheint nur eine Frage der Zeit, bis er den Rekord von Dieter Schatzschneider knackt: Der Hannoveraner kam in 201 Spielen auf 153 Tore.

Schatzschneider hat sich bereits damit abgefunden, dass sein Rekord bald einem anderem Torjäger gehören wird: "Es tut mir ein wenig weh, doch mein Rekord ist bald fällig", sagt er. Terodde sei allerdings "ein würdiger Nachfolger auf jeden Fall", zudem ein "Supertyp, bescheiden und ein vorbildlicher Mannschaftsspieler". Schatzschneider hat sogar einen Wunsch für den Tag, an dem der Rekord geknackt wird: "Es wäre toll, wenn ich Simon auf dem Rasen gratulieren könnte." Bis dahin dürfte es nicht mehr allzu lange dauern - wenn nicht schon in Rostock, dann vielleicht eine Woche später gegen den FC Ingolstadt. Oder nach der Länderspielphase, ausgerechnet bei Hannover 96 - dem früheren Klub des bisherigen Rekordhalters Schatzschneider.

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