Schalke

Kreuzbandriss: Schalke-Leihgabe Insua verletzt sich in Spanien

Schalke-Leihgabe Pablo Insua (l.) kann den Ball an Antoine Griezmann (Atletico Madrid) vorbeispielen.

Schalke-Leihgabe Pablo Insua (l.) kann den Ball an Antoine Griezmann (Atletico Madrid) vorbeispielen.

Foto: Reuters

Gelsenkirchen.  Gerade hatte Pablo Insua in Huesca Fuß gefasst, jetzt muss Schalkes Leihgabe monatelang pausieren. Die bittere Diagnose: Kreuzbandriss.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Bittere Nachricht für Pablo Insua: Der Innenverteidiger, bis zum Saisonende vom Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 an den spanischen Erstligisten SD Huesca verliehen, zog sich im Spiel seines Teams gegen den FC Girona (2:0) einen Kreuzbandriss zu und fällt monatelang aus. Nach Angaben seines Klubs wird Insua operiert. "Wir sind bei dir, Pablo!", schrieb der Klub auf seiner Internetseite. Insuas Vertrag auf Schalke läuft noch bis zum 30. Juni 2021.

Zehn Liga-Einsätze für Schlusslicht Huesca

Der 25-Jährige hatte gerade beim Tabellenletzten der spanischen Liga Fuß gefasst. Nachdem er erst am zwölften Spieltag zum ersten Mal gespielt hatte, zählte er zuletzt zur Stammformation. Insgesamt kam er zu zehn Liga-Einsätzen und zwei Spielen im Pokalwettbewerb "Copa del Rey". Zuletzt war Huesca sogar dreimal in Folge ungeschlagen geblieben, auf ein 0:0 gegen Real Sociedad folgten ein 4:0 gegen Real Valladolid und eben das 2:0 gegen Girona.

Insua stand in der Vizemeister-Saison 2017/18 auf Schalke unter Vertrag - war aber aus verschiedenen Gründen nur zu einem Bundesliga-Einsatz über 26 Minuten gekommen. Schalkes Sportvorstand Christian Heidel hatte Insua für 3,5 Millionen Euro von Deportivo La Coruna nach Gelsenkirchen geholt. Zunächst saß er nur auf der Bank, dann fiel er wegen einer Rippenfellentzündung aus. Daraus entwickelte sich im Oktober 2017 eine Herzbeutelentzündung. Erst fünf Monate später meldete sich Insua gesund zurück, bis zum Saisonende kam er zu einem Kurzeinsatz und saß dreimal auf der Bank. Oft reichte es aber nicht fürs 18-Mann-Aufgebot. "Pablo hatte schwere Monate zu überstehen und hat dies bravourös getan", sagte Heidel.

Zu Beginn der aktuellen Saison standen Naldo, Thilo Kehrer, Salif Sané, Matija Nastasic und Benjamin Stambouli in der Abwehr-Hierarchie vor ihm. Da konnte niemand voraussehen, dass Kehrer und Naldo den Klub verlassen. Sein aktueller Klub Huesca spielt zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte in der Primera Division. Das Stadion El Alcoraz hat lediglich eine Kapazität von 8000 Zuschauern. Schalke bestätigte den Wechsel kurze Zeit später.

"Für seine sportliche Entwicklung ist es wichtig, möglichst eine komplette Saison durchspielen zu können", sagte Heidel im August 2018. Eine Hoffnung, die sich nicht erfüllt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben