Fortuna Düsseldorf

Freigestellt: So geht es für Schalke-Leihgabe Tekpetey weiter

Schalke-Leihspieler Bernard Tekpetey wurde bei Fortuna Düsseldorf nicht glücklich.

Schalke-Leihspieler Bernard Tekpetey wurde bei Fortuna Düsseldorf nicht glücklich.

Foto: firo

Düsseldorf.  Das Kapitel Fortuna Düsseldorf ist für Bernard Tekpetey beendet. Die Schalke-Leihgabe wurde freigestellt, um einen neuen Klub zu suchen.

Bundesligaabsteiger Fortuna Düsseldorf plant die kommende Zweitligasaison ohne Bernard Tekpetey. Nach Mitteilung der Rheinländer vom Montag ist der 22 Jahre alte Offensivspieler bis einschließlich des Trainingsauftaktes an diesem Mittwoch von seinen Aufgaben und Verpflichtungen als Spieler des Lizenzkaders freigestellt, damit er sich in dieser Zeit um seine persönliche Zukunft kümmern kann. Im Klartext: Diese wird nicht mehr bei der Fortuna liegen. Tekpetey soll sich einen neuen Verein suchen.

Im vergangenen Sommer wurde der ghanaische Profifußballer von der Fortuna für zwei Jahre vom FC Schalke 04 ausgeliehen. Im Gegenzug wechselte Düsseldorfs Stürmer Benito Raman zu den Königsblauen. Beide Transfers wurden miteinander verrechnet. Doch glücklich wurde Tekpetey in Düsseldorf nicht. Nach Informationen dieser Redaktion steht fest, dass das Leihgeschäft nach nur einer Saison aufgelöst wird. Schalke 04 und die Fortuna-Verantwortlichen arbeiten derzeit an einer Lösung.

Wahrscheinlich ist, dass die Schalker Tekpetey zunächst zurückholen und dann wieder für eine Saison ausleihen. Die Düsseldorfer würden dann mit rund 200.000 Euro entschädigt werden. Die Bild hatte darüber berichtet, dass der bulgarische Spitzenklub PFK Ludogorez Rasgrad Tekpetey holen mächte. Nach Informationen dieser Redaktion gab es tatsächlich eine Anfrage aus Bulgarien, Tekpetey bevorzugt jedoch einen Verbleib in Deutschland. So gibt es einige Interessenten aus der 2. Bundesliga. Schalke 04 wollte sich auf Anfrage nicht zu der Personalie Tekpetey äußern.

Tekpetey macht Fortuna-Trainerteam für Reservistenrolle verantwortlich

In Düsseldorf brachte es das Offensivtalent in der abgelaufenen Spielzeit nur auf neun Bundesligaeinsätze. Dabei blieb Tekpetey ohne Treffer. In der Spielzeit davor hatte er für den SC Paderborn in 36 Pflichtspielen elf Treffer erzielt und war somit maßgeblich am Aufstieg der Ostwestfalen beteiligt.

Seinen Unmut über die fehlenden Spielzeiten in Düsseldorf äußerte Tekpetey vor einigen Tagen öffentlich. Er hatte sich über zu wenig Vertrauen des Trainerteams beklagt und seinen Abgang angekündigt. „Ich werde auf keinen Fall bei Fortuna bleiben und nicht mehr unter diesem Trainer spielen“, sagte der Ghanaer. Fortunas Chefcoach Uwe Rösler hatte diese Aussagen als „absolutes No-Go“ bezeichnet.

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