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Ex-Schalker Wagner hat neuen Klub - Duell mit Breitenreiter

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Ex-Schalke-Trainer David Wagner

Ex-Schalke-Trainer David Wagner

Foto: Getty

Gelsenkirchen.  Ex-Schalke-Trainer David Wagner geht doch nicht nach England. Er geht in die Schweiz - und trifft bald auf einen weiteren ehemaligen S04-Trainer.

Also doch nicht nach England: Trainer David Wagner hat neun Monate nach seinem Aus beim FC Schalke 04 einen neuen Klub gefunden und übernimmt den Schweizer Fußball-Meister Young Boys Bern. Der Klub aus der Bundesstadt ersetzt mit dem 49 Jahre alten Deutsch-Amerikaner Erfolgscoach Gerardo Seoane, der künftig Bundesligist Bayer Leverkusen trainiert.

„Wir haben mit einigen Kandidaten Gespräche geführt und bei David Wagner sofort gemerkt, dass es passt - sowohl in Bezug auf das Fußballerische als auch auf das Menschliche“, sagte YB-Sportchef Christoph Spycher: „Er ist eine sehr spannende Persönlichkeit und passt mit seiner ambitionierten und dennoch bodenständigen Art ideal in unser Profil. Seine Fachkompetenz ist beeindruckend.“

In der Schweiz wartet ein weiterer Ex-Schalker

Wagner, der seinen Co-Trainer Christoph Bühler mitbringt, wurde auf Schalke schon nach dem zweiten Spieltag der Saison 2020/2021 von seinen Aufgaben entbunden. Im Sommer hatte der ehemalige U23-Trainer von Borussia Dortmund einen Dreijahresvertrag bis 30. Juni 2022 unterschrieben. Wagner wurde zuletzt auch bei West Bromwich Albion gehandelt, seit seinem Premier-League-Aufstieg mit Huddersfield Town hat er in England einen sehr guten Ruf. Hauptgrund für die Entscheidung gegen England soll die Nähe zu seiner Familie sein. Dies sei ihm zu diesem Zeitpunkt seiner Karriere enorm wichtig. West Bromwich, das in der Nähe von Birmingham liegt, dürfte Wagner zu weit entfernt gewesen sein.

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Frühere Schalker Trainer scheinen in der Schweiz hoch im Kurs zu stehen. Erst am Mittwoch hatte der FC Zürich die Verpflichtung von Andre Breitenreiter verkündet. Der langjährige Bundesliga-Coach von Hannover 96, Schalke 04 und des SC Paderborn unterschrieb bei dem Schweizer Spitzenclub einen Zweijahresvertrag. „Der FC Zürich gehört zu den Top-Adressen im Schweizer Fussball“, sagte der 47-Jährige. „Die Gespräche mit dem Präsidenten-Ehepaar Heliane und Ancillo Canepa sowie Sportchef Marinko Jurendic waren sehr angenehm und haben mir die Entscheidung leicht gemacht.“ Der Ex-Schalker Breitenreiter wurde im Januar 2019 bei Hannover 96 freigestellt und arbeitete zuletzt als TV-Experte für Sky. (fs)

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