Fußball

Ex-Schalker Boateng erklärt seine Entscheidung für Ghana

Kevin-Prince Boateng, noch in Frankfurter Diensten, beim Pokalfinale im Mai 2018

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Kevin-Prince Boateng, noch in Frankfurter Diensten, beim Pokalfinale im Mai 2018

Rom.  Ehemaliger Bundesligaspieler Kevin-Prince Boateng sagt über deutsche Nationalmannschaft: "So einen wie mich wollte man nicht"

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Der frühere Bundesligaspieler Kevin-Prince Boateng trauert der verpassten Karriere in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nicht hinterher. Er bereue es nicht, dort nicht zum Zug gekommen zu sein, sagte der ehemalige Schalker Boateng der "Gazzetta dello Sport". "Ich hatte keinen Platz in der deutschen Nationalmannschaft, weil ich sage, was ich denke. Vor Jahren wollten sie so einen nicht", sagte der Mittelfeldspieler des italienischen Erstligisten US Sassuolo Calcio.

Statt für Deutschland spielt Boateng für Ghana. "Ich wollte für meine Heimat spielen, das repräsentieren, was ich bin, also habe ich Ghana gewählt." Wie sein Halbbruder Jérôme Boateng, Spieler des FC Bayern München und der deutschen Nationalmannschaft, hatte er seine Karriere in der Jugendmannschaft des DFB begonnen.

Der Trainer, der den 31-Jährigen während seiner Laufbahn am meisten beeinflusst habe, sei Jürgen Klopp bei Borussia Dortmund gewesen, sagte Boateng. Damals, 2009, habe er jemanden gebraucht, der ihn motiviert, "jemanden, der mit mir redet, auch auf harte Weise, wie ein Vater". (dpa)

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