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Das sagt Ex-Schalke-Trainer Wagner nach Sieg über Ronaldo

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David Wagner.

David Wagner.

Foto: Firo

Bern.  Es war die Überraschung des ersten Spieltags der Champions League: David Wagners Young Boys Bern besiegten Manchester United. Das sagte Wagner.

Als er den FC Schalke 04 kurz nach dem Start zum Auftakt der Spielzeit 2020/21 verlassen musste, wirkte er ausgelaugt und bedient. Fast zwölf Monate ist das nun her, am Dienstagabend saß David Wagner (49) auf der Pressekonferenz seines neuen Klubs Young Boys Bern und strahlte wieder. Sein Team hatte Minuten zuvor eine kleine Sensation geschafft. Nein, wenn man ein Team besiegt, das Cristiano Ronaldo in den Reihen hat, war es sogar eine riesige. Mit 2:1 hatten die Schweizer Manchester United besiegt. „Das war ein fantastischer Abend“, sagte Wagner.

Trotz eines Treffers des Weltstars unterlag United in der Champions League dem Schweizer Meister. Manchester musste nach einem Platzverweis gegen Aaron Wan-Bissaka (35.) lange in Unterzahl spielen und kassierte das zweite Gegentor Sekunden vor dem Spielende. „War nicht das Resultat, das wir wollten, aber jetzt ist es Zeit, sich gut zu erholen und auf das nächste Spiel zu konzentrieren“, schrieb Ronaldo auf Instagram. Wagner dagegen hatte sein Team kämpfen sehen: „Die Jungs sind mit wahnsinnig viel Aggressivität, Energie und Zusammenhalt in dieses Spiel gegangen.“

Wagner nicht erleichtert über Ronaldo-Auswechslung

Dabei sah es zunächst so aus, als knüpften die „Red Devils“ und Ronaldo an den 4:1-Sieg vom Wochenende gegen Newcastle United an, bei dem Ronaldo bei seinem ersten Spiel für Manchester nach zwölf Jahren doppelt getroffen hatte. Auch gegen Bern erzielte der Portugiese die Führung (13.). Es war sein 135. Treffer in der Königsklasse. Zuvor war der Rekordtorschütze auch zum Rekordspieler des Wettbewerbs geworden - mit 177. Einsätzen liegt er nun gleichauf mit seinem ehemaligen Teamkollegen von Real Madrid Iker Casillas.

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  • Doch Bern, seit dieser Saison vom ehemaligen Schalke-Coach Wagner trainiert, zeigte sich forsch und beherzt. In der zweiten Halbzeit drehten die Young Boys durch Treffer von Moumi Ngamaleu (66.) und Jordan Siebatcheu in der Nachspielzeit (90.+5) die Partie. Ronaldo war da bereits ausgewechselt (72.). Ob Wagner erleichtert wurde, als Ronaldo das Spielfeld verlassen hatte? „Er hat seinen Job gemacht, er hat getroffen. Aber ich war nicht erleichtert, als er vom Platz ging“, sagte Wagner. „Ich habe mich viel zu sehr auf mein Team konzentriert.“ (Gold)

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