Schalke 04

Darum lehnt Schalke-Profi Nastasic den Video-Beweis ab

Dafür gab’s Rot für Matija Nastasic: Der Schalker trifft in Wolfsburg erst den Ball – und dann Gegenspieler Wout Weghorst. Foto: Imago

Dafür gab’s Rot für Matija Nastasic: Der Schalker trifft in Wolfsburg erst den Ball – und dann Gegenspieler Wout Weghorst. Foto: Imago

Foto: Sebastian Priebe

Gelsenkirchen.   Matija Nastasic ist ein Gegner des Video-Beweises. Der Grund ist aber nicht die Rote Karte zuletzt. Er vermisst viel mehr die Emotionen im Spiel.

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Schalke-Profi Matija Nastasic ist ein Gegner des Video-Beweises. „Ja, ich finde den Fußball ohne Video-Beweis besser“, sagte der Abwehrspieler auf Nachfrage der WAZ. Nastasic hatte beim Saisonstart in Wolfsburg (1:2) nach einem Eingriff durch den Video-Assistenten die Rote Karte gesehen, doch daran macht er seine Kritik nicht fest.

„Diese Emotionen lieben wir doch am Fußball“

„Vielleicht ist die technische Hilfe manchmal ja gut, aber wir haben gesehen, dass die Schiedsrichter auch damit ihre Fehler machen. Ich denke, es ist besser, wenn der Schiedsrichter auf dem Platz das so entscheidet, wie er die Situation gesehen hat. Manchmal ist das zum Vorteil für dein Team, manchmal auch nicht, aber diese Emotionen lieben wir doch am Fußball.“ Beim Video-Beweis nerven ihn die Entscheidungen im Nachgang: „Wenn du ein Tor schießt und der Schiri sagt nach zwei, drei Minuten: Stop – dann ist die Emotion nicht mehr die gleiche. Ich persönlich mag das nicht, aber wir müssen es akzeptieren, dass mit dieser Technologie gespielt wird.“

Nastasic’ Sperre für die Rote Karte in Wolfsburg war im Nachhinein von zwei Spielen auf eines reduziert worden. „Vielleicht haben sie gesehen, dass sie einen Fehler gemacht haben“, erklärt der Abwehrspieler: „Es war eine harte Attacke von mir, aber ich habe ganz klar zuerst den Ball gespielt und dann kam der Kontakt mit dem Gegner. Das ist normal Gelb. Aber jetzt ist die Sache vorbei und ich kann in Gladbach wieder spielen.“

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