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Burgstaller: „Hoffentlich ist ein dickes Ding dabei“

Gelsenkirchen.  Torjäger Burgstaller scheut in der Champions League keine großen Namen. Mit seiner Torausbeute ist der Österreicher aber nicht ganz zufrieden.

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Die letzten Auftritte des FC Schalke 04 in der Champions League hat Guido Burgstaller noch nicht als Spieler des Fußball-Bundesligisten miterlebt. Mitte Februar 2015 war das, Achtelfinale gegen Real Madrid, nach dem 0:2 gegen Real Madrid im Hinspiel gewannen die Königsblauen im Estadio Santiago Bernabeu sensationell mit 4:3, verpassten aber noch den Einzug in die nächste Runde.

Burgstaller war zu dem Zeitpunkt damit beschäftigt, seiner Karriere mit dem Winterwechsel von Cardiff City zum 1. FC Nürnberg die entscheidende Wende zu geben, die ihn Anfang 2017 zu Schalke 04 brachte und in der nächsten Saison mit Partien in der Champions League ihren vorläufigen Höhepunkt finden wird. „Ich freue mich auf alles“, sagt der 29 Jahre alte Österreicher nun dem Kicker. „Ich hoffe, dass ein dickes Ding dabei sein wird.“ Real Madrid würde wohl in diese Kategorie passen.

Burgstaller: "Es nervt mich noch immer, gute Gelegenheiten ausgelassen zu haben"

Aber auch „den FC Barcelona oder einen der Manchester-Klubs würde ich als Gegner sehr reizvoll finden“, erklärt Burgstaller, der nach neun Toren in der ersten Halbserie als elfmaliger Torschütze in der zurückliegenden Spielzeit treffsicherster Stürmer im Team von Trainer Domenico Tedesco war. Nach seinem Geschmack hätten es auch ein paar Erfolgserlebnisse mehr sein können: „Ich freue mich darüber, in dieser Saison zweistellig getroffen zu haben, andererseits ärgere ich mich ein bisschen, dass es nicht noch drei, vier Tore mehr geworden sind. Ich denke dabei vor allem an die Hinrunde.

Da gab es schon noch die eine oder andere Situation, in der ich ein Tor hätte machen müssen. Es nervt mich noch immer, gute Gelegenheiten ausgelassen zu haben. Wenn ich noch Elfmeter schießen würde, wäre ich möglicherweise noch etwas weiter oben in der Bundesliga-Torschützenliste.“ Weil die Kollegen in diesen Situationen aber keine Nerven zeigen, hält er sich auch dabei künftig zurück: „Wenn meine Mitspieler weiterhin so treffsicher vom Punkt sind, soll mir das nur recht sein.“

Platz zwei hinter dem FC Bayern, dazu die inoffizielle Ruhrgebiets-Meisterschaft gegen Borussia Dortmund gewonnen – und trotzdem wurde die Schalker Mannschaft im Laufe der Saison immer wieder für ihre unattraktive Spielweise kritisiert. Für Guido Burgstaller ist dies nicht nachvollziehbar: „Wenn wir nächste Saison einen vermeintlich attraktiveren Fußball spielen, aber auf Platz sechs stehen, will ich mal wissen, was die Leute dann sagen. Sicherlich haben wir spielerisch noch Luft nach oben - wie übrigens fast alle anderen Mannschaften in der Bundesliga auch. Auf der anderen Seite sagt es viel aus, wenn Gladbach 80 Minuten lang gegen uns in Überzahl spielt und am Ende froh über ein Unentschieden sein kann.“ (ab)

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