Stuttgart. Der VfB Stuttgart setzt im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga auf Bruno Labbadia. Das gaben die Schwaben am Montag offiziell bekannt.

Bruno Labbadia wird neuer Trainer des VfB Stuttgart. Der 56-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis 30. Juni 2025, wie der Fußball-Bundesligist am Montag mitteilte. Unterstützt wird Labbadia von Bernhard Trares, der als Co-Trainer zum VfB stößt.

VfB Stuttgart hatte sich von Pellegrino Matarazzo getrennt

„Der VfB ist bekanntermaßen nicht irgendein Club für mich. In Stuttgart habe ich über fast drei Jahre eine sehr wichtige Phase meiner Trainerkarriere verbracht und möchte nun dazu beitragen, dass der VfB in der Bundesliga bleibt“, sagte Labbadia, der die Stuttgarter bereits zwischen 2010 und 2013 trainierte.

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Die Stuttgarter hatten sich am 10. Oktober nach fast drei Jahren von Coach Pellegrino Matarazzo getrennt. Seither hatte Co-Trainer Michael Wimmer das Team betreut. Nach der Labbadia-Verpflichtung verlässt der 42-Jährige den Verein. „Für mich ist jetzt der Moment gekommen, den nächsten Schritt zu gehen und eine neue Herausforderung anzunehmen“, sagte Wimmer.

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Erst am Samstag hatten die Schwaben nach dem Aus von Sven Mislintat mit Fabian Wohlgemuth einen neuen Sportdirektor verpflichtet. Wohlgemuth und Labbadia kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit beim VfL Wolfsburg, als Wohlgemuth den Nachwuchsbereich der Niedersachsen leitete und Labbadia dort als Trainer unter Vertrag stand.

Schalke 04 kassierte einen Korb von Bruno Labbadia

Im Oktober hatte auch Schalke 04 nach der Entlassung von Trainer Frank Kramer bei Labbadia angefragt. Dieser lehnte jedoch ab. Schalke entschied sich letztlich für Thomas Reis, der zuvor beim VfL Bochum entlassen wurde. (fs mit dpa)