München. Am Samstag kommt der FC Bayern. Dessen Trainer Julian Nagelsmann steht jedoch vor einem Spagat - und er hat auch Veränderungen bei S04 bemerkt.

Noch einmal zittern: Das letzte Bundesliga-Wochenende dieses mit Fußball vollgepackten Jahres werden auch die Fußballer des FC Bayern München mit einer gewissen Anspannung angehen. Am Samstag geht es zum FC Schalke 04 (18.30 Uhr/Sky). Es ist ein Spagat für das Team voller deutscher und internationaler Nationalspieler: So kurz vor der WM wollen sie möglichst ernsthaft spielen - ohne sich zu verletzen.

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"Es war ein turbulentes Halbjahr. Wir wollen morgen das Spiel auf Schalke gewinnen, dann haben wir in allen Wettbewerben einen guten Job gemacht. Keinen perfekten, aber einen guten. Die Entwicklung der einzelnen Spieler stimmt mich positiv“, sagte Nagelmann am Freitag. Doch ein Selbstläufer, das weiß der Bayern-Coach, wird das Spiel auf Schalke nicht.

Nagelsmann sieht Veränderungen auf Schalke

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Der 35-Jährige hat den Gegner natürlich studiert und festgestellt: "Schalke ist mittlerweile sehr viel aktiver gegen den Ball. so wie es Thomas Reis auch bei Bochum gespielt hat. Schalke befindet sich – aus meiner Sicht – zur unrechten Zeit im Aufschwung. Ich freue mich auf das Spiel in einem tollen Stadion mit guter Stimmung. Es wird ein toughes Spiel."

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Die Ausfälle der Münchener in Gelsenkirchen sind überschaubar. „Sadio fällt aus, Thomas fällt aus“, hielt sich der Trainer knapp zu Mané und Müller. Matthijs de Ligt habe aber wieder trainiert und sei problemfrei. "Er wird mitfliegen und auch spielen können. Wir sind froh, dass wir ihn wieder dabei haben und dass seine Verletzung ausgeheilt ist“, sagte Nagelsmann. Außerdem fällt Alphonso Davies weiter aus, er ist laut dem Coach aktuell in der Reha, um sich auf die WM vorzubereiten.

Schalke wartet seit 21 Spielen gegen Bayern auf einen Sieg, es gab zuletzt drei Remis und 18 Niederlagen. In den letzten vier Partien gegen die Münchner kassierten die Knappen 20 Tore - und schafften selber keinen Treffer.