RW Oberhausen

Verletzung von Jannik Löhden verschärft bei RWO Abwehrsorgen

Jannik Löhden, hier im Zweikampf mit Uerdingens Connor Krempicki, wird Rot-Weiß Oberhausen vorerst nicht mehr zur Verfügung stehen.

Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Jannik Löhden, hier im Zweikampf mit Uerdingens Connor Krempicki, wird Rot-Weiß Oberhausen vorerst nicht mehr zur Verfügung stehen. Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Oberhausen.   Nach Felix Haas fällt bei RWO der nächste Innenverteidiger aus. Gegen das Tabellenschlusslicht, die U 21 des 1. FC Köln, soll gepunktet werden.

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Die Hiobsbotschaften reißen für RWO-Cheftrainer Mike Terranova nicht ab: Fallen mit Patrick Bauder, Daniel Heber und Felix Haas bereits drei Stammspieler längerfristig aus, meldet sich nun auch Jannik Löhden vorerst ab. Der 2,01 Meter große Abwehrriese, der vor der Saison von Alemannia Aachen nach Oberhausen wechselte, fällt mit einer Muskelverletzung aus. Die Blessur zog er sich bereits am vergangenen Sonntag in der Partie gegen den KFC Uerdingen zu, spielte aber dennoch über die vollen 90 Minuten. Auf „unbestimmte Zeit“ müsse er auf Löhden verzichten, erklärt Linienchef Terranova, der nun den Abwehrverbund beim heutigen Gastspiel bei der U21 des 1. FC Köln (Anstoß 19 Uhr, Franz-Kremer-Stadion) erneut umstellen muss.

Jasper Stojan vor RWO-Startelfdebüt?

Mehrere Optionen hat sich der frühere Stürmer bereits überlegt, um den Ausfall zu kompensieren. So könnte der 19-jährige Jasper Stojan zu seinem Startelfdebüt kommen – in Wuppertal schnupperte er bereits 40 Minuten lang Regionalliga-Luft, nachdem er dort für den verletzten Felix Haas eingewechselt worden war. „Er ist ein guter Junge“, urteilt Terranova. Ob er den Youngster jedoch von Beginn an aufstellen wird, möchte er offen lassen. „Man könnte auch Yassin Ben Balla auf die Innenverteidiger-Position zurückziehen“, nennt „Terra“ eine weitere Option.

Offen lässt der Trainer der Rot-Weißen auch, wer hinten rechts in der Viererkette auflaufen wird. Dominik Reinert zeigte auf dieser Position in den ersten zwanzig Minuten gegen den KFC eine schwache Leistung, weswegen Mike Terranova noch während der Partie umstellte und Ben Balla zurückzog. „Ich weiß es noch nicht genau“, scheint für Terranova auch eine Systemumstellung nicht vollkommen unmöglich zu sein.

In der Offensive können die Rot-Weißen dagegen nun wieder voll auf Philipp Gödde setzen. Gegen Uerdingen wurde der Stürmer nach überstandenen Rückenproblemen in der 64. Minute eingewechselt und erhielt so wieder etwas Einsatzzeit. Gegen die Zweitvertretung der Domstädter könnte der frühere Aachener nun von Beginn an auflaufen – und so vielleicht auch für Belebung in der zuletzt lahmenden Offensivreihe sorgen. „Der Gödde gibt wieder richtig Gas“, gibt Terranova an. Patrick Schikowski, der zuletzt in der Sturmspitze aufgeboten wurde und dort vollkommen wirkungslos blieb, könnte nun wieder auf eine der Außenpositionen rücken, wo er sich auch deutlich wohler fühlt. Zusammen mit Rafael Garcia auf der rechten Seite ist eine Flügelzange denkbar, die Philipp Gödde in der Mitte fleißig mit Bällen versorgt.

Vom Gegner erwartet Mike Terranova eine engagierte Leistung. „Die Ergebnisse täuschen ein wenig, das waren viele enge Partien“, betrachtet er den bisherigen Saisonverlauf der U 21 des 1. FC Köln. Zu Unrecht würden die Kölner am Tabellenende stehen. „Vielleicht werden durch den Trainerwechsel neue Kräfte freigesetzt.“

Kein alter, sondern eher junger Bekannter in Reihen der Domstädter ist Chris Führich. Der 19 Jahre junge Mittelfeldmann wechselte vor der Saison aus der U 19 der Kleeblätter an den Rhein und etablierte sich dort auf Anhieb in der Regionalliga. „Er hat sich körperlich noch einmal weiter entwickelt und bislang gute Spiele gezeigt“, sagt Terranova. „In Eins-gegen-eins-Situation hat er seine Stärken.“ Drei Punkte gegen das Tabellenschlusslicht sind dennoch eingeplant.

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