Regionalliga

RWO-Trainer Terranova mit Hälfte zwei "sehr einverstanden"

Auch Adlerauge Mike Terranova hatte anscheinend das Handspiel gesehen, das zum Elfmeter für RWO führte.

Auch Adlerauge Mike Terranova hatte anscheinend das Handspiel gesehen, das zum Elfmeter für RWO führte.

Foto: Thorsten Tillmann

Oberhausen.  Beim 5:1-Erfolg in Mönchengladbach setzte RWO diverse Ausrufezeichen. Dabei bekam ein Kicker von Oberhausens Trainer Terranova ein Sonderlob.

RWO-Trainer Mike Terranova: Wir waren anfangs einfach nicht mutig genug, das führt dann zu zaghaftem Verhalten und zu Unsicherheiten. Aber mit der zweiten Halbzeit war ich sehr einverstanden, das war schon wirklich gut. Dabei haben wir nach hinten zu tief gestanden, was ich so nicht will. Da müssen wir noch dran arbeiten. An der Defensive muss sich die ganze Mannschaft beteiligen, das haben noch nicht alle verinnerlicht. Ein Sonderlob geht an Vincent Stenzel. Er trainiert sehr gut, und das muss man erstmal in der kurzen Einsatzzeit machen, was er geleistet hat. Aber wir sind sehr breit und sehr gut aufgestellt. Da ist es immer schwer, ins Team zu rücken.

Borussia-Trainer Arie van Lent: In manchen Phasen ist das Spiel für uns natürlich unglücklich gelaufen, aber am Ende steht ein Sieg für Oberhausen, der absolut in Ordnung geht. Oberhausen und Rödinghausen sind nicht unsere Kragenweite, wir haben uns an anderen Teams zu messen. Heute haben wir bitteres Lehrgeld zahlen müssen.

Thorsten Lieberknecht (Trainer MSV Duisburg): Oberhausen hat nicht zu hoch gewonnen. Das Ergebnis ist völlig korrekt. RWO stellt eine gute Mannschaft.

Ex-RWO-Trainer Peter Kunkel: Die Effizienz von RWO hat mir sehr gut gefallen. Aber Borussia Mönchengladbach ist nicht der Maßstab, die Borussen haben die vielleicht schwächste Formation der letzten Jahre.

RWO-Einrücker Vincent Louis Stenzel: Ich bin sehr glücklich, dass ich mich heute so empfehlen konnte. Aber ich weiß, dass ich weiter hart arbeiten muss, um in die Startelf zu kommen, zumal ich ja eigentlich gar kein Flügelstürmer bin, sondern eher aus der Halbposition komme.

RWO-Verteidiger Dominik Reinert: In den ersten 20 Minuten schienen wir etwas unsortiert, zumal auch unser Aufbauspiel zunächst nicht klappte. Aber danach haben wir das Spiel in den Griff bekommen und hatten nach der Führung kurz vor der Pause eigentlich keine Probleme mehr.

RWO-Linienwiesel Shaibou Oubeyapwa: Am Anfang war es schwer für uns in die Partie zu kommen. Der Handelfmeter und das daraus resultierende erste Tor für uns haben uns dann natürlich in die Karten gespielt. Im Vergleich zum Verl-Spiel sind wir von Anfang an ruhiger geblieben und haben gleichzeitig mutiger nach vorne gespielt. Wir haben an unsere Stärken geglaubt, was im ersten Spiel noch etwas gefehlt hat. Auf meine Person gesehen habe ich anschließend die Räume bekommen, die ich brauche, um meine Stärke auszuspielen. Das war positiv für mich.

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