Stimmen zum RWO-Spiel

RWO-Trainer Terranova: "Das war gefühlt wie eine Niederlage"

Gar nicht zufrieden: RWO-Trainer Mike Terranova und Assistent Dirk Langerbein (v. l.) waren gar nicht zufrieden.

Gar nicht zufrieden: RWO-Trainer Mike Terranova und Assistent Dirk Langerbein (v. l.) waren gar nicht zufrieden.

Foto: Micha Korb / Micha Korb / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Nach dem 3:3 gegen Fortuna Köln hielt sich Mike Terranova zurück. Doch der RWO-Trainer konnte mit der Leistung nicht zufrieden sein. Die Stimmen.

3:3 endete das Regionalliga-Spiel zwischen Rot-Weiß Oberhausen und Fortuna Köln. Wir haben die Stimmen zum Spiel.

Fortuna-Trainer Thomas Stratos: Wir haben versucht, mutig zu sein, und dann war es auf einmal so, dass wir in Führung gingen und uns damit selbst überrascht haben. Da war auf einmal eine Unsicherheit da, die man sich gegen Mannschaften wie Oberhausen nicht erlauben darf. Zusammenfassend darf ich sagen, dass sich dieser Punkt anfühlt wie ein Sieg.

RWO-Trainer Mike Terranova: Sechs Tore in einem Abendspiel, das wollen die Leute wohl sehen. Aber wenn es unentschieden ausgeht, ist das auch nicht jedermanns Sache. Wenn man auf eigenem Platz drei Tore schießt und nur einen Punkt einfährt, ist das wie eine Niederlage. Nach drei Spielen sind wir weiter ungeschlagen, hätten aber schon mehr Punkte haben müssen. Die Kölner Fortuna wird von Spiel zu Spiel besser und hat reichlich Akteure mit guter Qualität. Jetzt werden wir auswärts wieder drei Punkte holen.

Fortuna-Torschütze Roman Prokoph: Vorher wären wir mit einem Punkt sehr zufrieden gewesen, jetzt sage ich, dass hier mehr drin war. Wir kassieren aber einfach zu einfache Tore. Bei meinem Ausgleich ist der Ball auf Brust und Schulter geprallt, dann zum Oberarm, und so kann ich das Tor machen. Nach der neuen Regel ist das ein Handspiel. Nach dem Abpfiff habe ich das dem Schiedsrichter auch gesagt.

RWO-Kapitän Jannik Löhden: Die Fortuna war sehr gut auf uns eingestellt, trotzdem haben wir drei Tore geschossen. Es darf einfach nicht passieren, dass wir Gegentore aus Kontern kriegen. Die Punkteteilung ist insgesamt aber vollauf gerecht.

RWO-Torschütze Raphael Steinmetz: Insgesamt ist unser Abwehrverhalten nicht so gut und so konsequent, wie es sein müsste. Das fängt ganz vorne an, und ich nehme mich da nicht aus.

RWO-Verteidiger Dominik Reinert: Es ist immer schwer zu sagen, ob ein Ergebnis gerecht ist. Im Endeffekt führen wir zwei Mal und schaffen es nicht, diesen Vorsprung zu verteidigen. Irgendwo hat sich Fortuna Köln den Punkt verdient, denn sie sind zwei Mal zurückgekommen. Drei Gegentore zuhause sind zu viel. Was auffällig war: Wir waren sehr konteranfällig. Vor allem bei einer Führung darf uns das nicht passieren

RWO-Sechser Christian März: Ich glaube schon, dass wir es verdient gehabt hätten, die drei Punkte hier zu behalten. Wir sind es wegen des Konters, den wir uns fünf Minuten vor Schluss gefangen haben, auch selbst Schuld, dass es nur ein Unentschieden geworden ist. In dieser Situation gab es Einwurf für uns, da darf es nicht passieren, dass kurz darauf einer aus 20 Metern alleine auf unser Tor zuläuft.

RWO-Präsident Hajo Sommers: Wir haben den einen oder anderen Spieler dabei, der den Sommer über seine Form aus der Vorsaison verloren hat. Zu unseren Außenverteidigern braucht man nichts zu sagen. Auf uns wartet eine lange Saison mit noch mehr Arbeit.

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