Regionalliga

RWO setzt im Verfolgerduell ein starkes Ausrufezeichen

Der Jubel muss raus: Philipp Gödde (l.) leitete das Eigentor ein, Yassin Ben Balla gratuliert.

Der Jubel muss raus: Philipp Gödde (l.) leitete das Eigentor ein, Yassin Ben Balla gratuliert.

Foto: Micha Korb

Oberhausen.   Die Kleeblätter gewinnen das Abendspiel gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach hochverdient mit 2:0. Kapitän Patrick Bauder verletzt runter.

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Hochverdienter Heimerfolg für die Kleeblätter im Verfolgerduell gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach. Dabei sorgte vor allem die bärenstarke zweite Halbzeit beim 2:0-Sieg (0:0) dafür, dass die RWO-Fans neben dem Duell gegen Viktoria Köln die wohl beste Heimleistung ihrer Mannschaft in dieser Saison bewundern durften. Nur eben dieses Mal belohnte sich die Truppe von Trainer Mike Terranova auch mit den drei wichtigen Zählern.

Dabei begann die Partie gleich mal mit einem Schockmoment für RWO. Im Zweikampf verletzte sich Kapitän Patrick Bauder unglücklich und musste bereits nach fünf Minuten das Spielfeld verlassen. Dafür kam Raphael Steinmetz in die Partie, der auch gleich für die erste gefährliche Chance Verantwortung zeigte. Nach Pass von Dario Schumacher bekam Steinmetz den Ball an der Strafraumgrenze und zog einfach mal ab. Doch das Leder streifte zum Leidwesen der Kleeblatt-Anhänger nur das Außennetz (12.).

Vor der Pause die Kleeblätter mit einer Drangphase

Danach entwickelte sich ein taktisch hochinteressantes Fußball-Spiel zweier Teams, die unbedingt gewinnen wollten, auch wenn die ganz großen Gelegenheiten zunächst ausblieben. Torben Müsel hatte mit seinem Distanzversuch nach zu kurzer Kopfballabwehr von Dominik Reinert noch den besten Abschluss für die Gladbacher. Doch sein Schuss brachte das Tor von Robin Udegbe nicht ernsthaft in Gefahr (20.).

Gegen Ende der ersten Halbzeit nahmen die Kleeblätter dann richtig an Fahrt auf. Zunächst war es eine schöne Kombination zwischen Philipp Eggersglüß und Schumacher, die aber am Ende leider im Sande verlief (40.). Richtig brenzlig für die Gladbacher Defensive wurde es dann in Minute 43: Die punktgenaue Flanke von Reinert über rechts verstolperte der in der Mitte einschussbereite Steinmetz. Und mit dem Pausenpfiff dann noch die riesen Möglichkeit durch Maik Odenthal, dessen Kracher aber nur an den Pfosten klatschte.

RWO drückt weiter auf das 1:0

Auch nach dem Pausentee blieben die Kleeblätter weiter am Drücker. Erneut war es der agile Steinmetz, dessen Schuss von Gäste-Keeper Moritz Niklas zunächst pariert und der Nachschuss von Odenthal im letzten Moment geblockt wurde (53.). Nur zwei Zeigerumdrehungen später war es Gödde, der sich gekonnt gegen seine Gegenspieler durchsetzte und nur hauchzart am linken Pfosten vorbeischoss.

Die Führung für die Hausherren war jetzt überfällig, doch es dauerte bis zur 70. Minute, ehe das 1:0 endlich fiel: Die Hereingabe von Gödde über rechts klärte der Gladbacher Markus Pazurek unglücklich ins eigene Gehäuse. Das Glück des Tüchtigen nennt man das wohl...

Schumacher scheitert vom Punkt

Während den Gladbachern in der Folge nichts mehr einfiel, besorgte Yassin Ben Balla nur kurz darauf nach einem perfekt gespielten Konter das 2:0 (76.). Jetzt ging es nur noch um die Höhe des Sieges – und der hätte aus Sicht der Kleeblätter noch deutlicher ausfallen können. Die beste Möglichkeit dazu hatte nach Notbremse im Strafraum (Rot für Mika Hanraths) Schumacher per Strafstoß. Doch der 25-Jährige trat den Elfer zu lässig und scheiterte an Moritz Niklas (86.). Am tollen Auftritt der Terranova-Elf änderte dies aber nichts mehr.

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