RW Oberhausen

RWO ist bereit für das Endspiel gegen den SC Verl

So sieht Entschlossenheit aus: Soeben hat Mike Terranova das Ergebnis aus dem Straelen-Spiel erfahren und weiß: Es gibt ein Endspiel. Tarik Kurt schaut bewundernd zum Trainer, Nico Klaß auf seine Gänsehaut am Unteram. Auch Alex Scheelen und Jannik Löhden zeigen: Genau so wollten wir das!

So sieht Entschlossenheit aus: Soeben hat Mike Terranova das Ergebnis aus dem Straelen-Spiel erfahren und weiß: Es gibt ein Endspiel. Tarik Kurt schaut bewundernd zum Trainer, Nico Klaß auf seine Gänsehaut am Unteram. Auch Alex Scheelen und Jannik Löhden zeigen: Genau so wollten wir das!

Foto: Micha Korb

Oberhausen.   RWO will Verl schlagen und hofft, das Viktoria patzt. Patrick Bauder wird sportlicher Leiter. Emscher-Tribüne ist voll, bisher 6300 Karten weg.

„Endspiele sind dazu da, dass man sie gewinnt.“ Diese schlichten wie stimmigen Worte stammen von Matthias Sammer und der gewann daraufhin mit der deutschen Nationalmannschaft 1996 das Finale der Europameisterschaft. Ein paar Nummern kleiner hat dieser Spruch aber auch für Rot-Weiß Oberhausen seine volle Berechtigung. Am Samstag, 14 Uhr, soll in einem Endspiel gegen den SC Verl auf jeden Falle gewonnen werden.

Viktoria Köln führt vor diesem letzten Spiel der Regionalliga West die Tabelle mit einem Zähler Vorsprung an. Die Kölner empfangen in ihrem Sportpark im Wald die U 23 von Borussia Mönchengladbach. Die war zuletzt gut drauf. Seit Guiseppe Pisano wieder auf seiner angestammten Mittelstürmer-Position auflaufen darf, stimmen die Ergebnisse. Bei der bekannten Fußball-Rivalität der beiden Städte braucht man sich über Motivation keine Gedanken machen.

Keine Kontakte zu Borussia Mönchengladbach

Terranova dazu: „Ich habe Arie van Lent nicht angerufen. Wir haben auch keinen Kasten Bier geschickt, um für Extra-Motivation zu sorgen. Das machen wir nicht. Ich gehe davon aus, dass das auch bei den anderen so ist.“

Daher schaut der Trainer zunächst auf seine Truppe und dann auf den Gegner Verl. „Ich erwarte, dass die sich gegen uns zerreißen. Das ist eine gute und unbequeme Truppe.“

Bei seiner Elf sieht er wenig Grund, etwas zu ändern. „Wir haben in Lippstadt in der ersten Halbzeit unser bestes Auswärtsspiel gezeigt.“ Und nach der Pause erneut die Moral bewiesen, die die Mannschaft in dieser Rückrunde von Erfolg zu Erfolg trägt. So ist die Viererkette mit Dominik Reinert, Jannik Löhden, Mike Jordan und Nico Klaß gesetzt. Tim Hermes fehlt weiterhin wegen anhaltender Rückenbeschwerden.

Wahrscheinlich nur eine Änderung in der Startelf

Davor agiert Yassin Ben Balla und weiß im Notfall Christian März und Maik Odenthal klärend an seiner Seite. Die beiden beackern zudem die vorderen Außenpositionen. Das immer besser, wie die eindrucksvolle Leistung der beiden nicht erst in Lippstadt zeigte. Sie trugen mit dem wirbelnden Raphael Steinmetz entscheidend dazu bei, die Lippstädter Defensive müde zu spielen, so dass der entscheidende Vorstoß von Odenthal über links gelang. Dabei stand dann Cihan Özkara in der Mitte goldrichtig und traf zum erlösenden 1:0.

Das könnte auch Einfluss auf die kommende Startelf haben. „Cihan hat gut trainiert“, lobt Terranova den Angreifer und erwägt, ihn diesmal in die Startelf zu berufen. Damit bekäme er den Vorzug vor Tarik Kurt und Philipp Gödde.

Stürmer von der Bank profitiert von der Vorarbeit

Aber im Prinzip ist es egal, welcher der drei unterschiedlichen Spielertypen beginnt. Denn neben dem Versuch, Tore zu erzielen, haben alle die Aufgabe, den Boden für ihren Nachfolger im zweiten Durchgang zu bereiten. Alle haben schon von der Vorarbeit ihrer Startelf-Kollegen profitiert und wichtige Tore erzielt.

Denn entscheidend ist nur, dass am Ende der Dreier steht. Und dann geht der Blick nach Köln. Naja, vorher auch schon mal.

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