Regionalliga

Popovic rettet RWO einen Punkt bei Alemannia Aachen

RWO-Trainer Mike Terranova gibt in Aachen Anweisungen.

RWO-Trainer Mike Terranova gibt in Aachen Anweisungen.

Foto: FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Mit einem 1:1 (0:0) kehrte RW Oberhausen in der Regionalliga von seinem Gastspiel bei Alemannia Aachen zurück. Popovic traf in der Nachspielzeit.

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Es war der erste Punkteverlust für die Kleeblätter in der Fremde, die sich mehr aber auch nicht verdient hatten. Gegenüber dem 5:1-Erfolg gegen den Wuppertaler SV hatte RWO-Trainer Mike Terranova nur eine Änderung vorgenommen. Shaibou Oubeyapwa durfte auf der rechten Offensivseite für Raphael Steinmetz ran.

Keine Minute war gespielt, als die Gäste die große Chance zur Führung hatten, doch Cihan Özkara setzte den Ball nach Querpass von Oubeyapwa aus 14 Metern rechts am Tor vorbei.

Auf der anderen Seite musste Jerome Propheter in allerhöchster Not kurz vor der Linie retten. Felix Herzenbruch hatte über außen Florian Rüter mit Ball ziehen lassen (4.). Auch der unnötige Ballverlust im Aufbau von Jannik Löhden hätte teuer werden können, doch Vincdent Boesen nahm das Geschenk nicht an und verzog (17.).

RWO? Wenig. Der Schuss von Oubeyapwa (24.) war jedenfalls zu harmlos.

Großes Glück dann erneut für die Kleeblätter, als Boesen das Leder aus kurzer Distanz nicht über die Linie bekam. Erneut hatte Rüter Linksverteidiger Felix Herzenbruch ungewohnt deutlich stehen gelassen und konnte so mit Ball fast bis zum Fünfer marschieren (28.).

Die Gäste waren bei einem Eckenverhältnis von 1:6 gegen sich mit dem Remis zur Pause gut bedient. Es musste etwas passieren. Doch anstelle des häufig rund gespielten Herzenbruch nahm Terranova mit Philipp Eggersglüß den anderen Außenverteidiger raus und brachte positionsgetreu Neuzugang Julijan Popovic.

Aachen drückt nach dem Seitenwechsel

Besser wurde es mit dem Wiederanpfiff nicht. Stipe Batarilo-Cerdic bekam die Großchance für Aachen, wurde im letzten Moment aber mit vereinten Kräften gebremst (46.). Den Knaller von Marco Müller lenkte Torwart Daniel Davari gerade noch über die Latte (54.).

Terranova probierte es mit Vincent Stenzel für Maik Odenthal im Mittelfeld (55.) und Giuseppe Pisano im Sturmzentrum für Cihan Özkara (71.). Doch der RWO-Motor stotterte. Bis auf die Chance von Oubeyapwa (66.) brachten die Gäste keinen gefährlichen Ball auf den gegnerischen Kasten.

Die letzte Patrone von der Bank hieß Raphael Steinmetz, der Oubeyapwa ersetzte (76.). Alemannia-Trainer Fuat Kilic dagegen schien mit dem Spiel seiner Schützlinge recht zufrieden, hatte bis dato noch nicht einmal gewechselt.

Popovic trifft in der Nachspielzeit

RWO wurde in der Schlussphase offensiver, Herzenbruchs Schuss aber die Beute von Aachens Keeper Ricco Cymer (80.). Die scharfe Hereingabe von Steinmetz fand kein Abnehmerbein (84.).

Doch als es schon nicht mehr verdient war, trafen die Aachener zum 1:0. Der gerade eingewechselte Kai Bösing hielt aus zwanzig Metern zentral drauf und Löhden fälschte unhaltbar für Davari ab (85.). Doch die Kleeblätter gaben sich nicht auf und wurden belohnt. Den weiten Einwurf von Steinmetz verlängerte Löhden zu Popovic, der in der ersten Minute der Nachspielzeit aus kurzer Entfernung den Ausgleich markierte, der bis zum Abpfiff bestand hatte.

Alemannia Aachen: Cymer; Wallenborn, Heinze, Rüter (79. Bösing), Boesen (89. Arifi), Batarilo-Cerdic, Müller, Rakk (88. Pütz), Fiedler, Garnier, Schmitt (83. Glowacz).

RWO: Davari, Herzenbruch, Propheter, Löhden, Eggersglüß (46. Popovic), Klaß, Müller, März, Odenthal (55. Stenzel), Oubeyapwa (76. Steinmetz), Özkara (71. Pisano).

Tor: 1:0 Bösing (85.), 1:1 Popovic (90.+2).

Gelbe Karten: Wallenborn, Schmitt – Stenzel.

Schiedsrichter: Martin Tietze.

Zuschauer: 6100.

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