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RWO erwartet gegen Homberg ein mögliches Geduldsspiel

RWO, hier mit Jerome Propheter, machte gegen den BVB einiges richtig. Jetzt sollen aber auch wieder drei Punkte her.

RWO, hier mit Jerome Propheter, machte gegen den BVB einiges richtig. Jetzt sollen aber auch wieder drei Punkte her.

Foto: Thorsten Tillmann

Oberhausen.  RWO empfängt den VfB Homberg und stellt sich auf einen defensiv gut arbeitenden Gegner ein. Außer Tim Hermes und Jannick Löhden sind alle dabei.

Hätte, wäre, wenn – der Konjunktiv hilft im Fußball mal so gar nicht und Cheftrainer Mike Terranova wird unter der Woche alles getan haben, um seiner Mannschaft vor dem Heimspiel gegen den VfB Homberg, heute um 14 Uhr im Stadion Niederrhein, alle Gedanken an das Spiel vom Montagabend aus dem Kopf zu treiben.

„Wir müssen unsere Leistung auf den Platz bringen“, fordert deshalb auch Co-Trainer Dirk Langerbein. Die Kleeblätter lieferten gegen den BVB einen richtig guten Auftritt hin und hätten sich dafür belohnen müssen. Doch sie ließen beste Chancen ungenutzt und treffen nun auf das Schlusslicht. „Wir messen sie nicht am Tabellenstand, da sind ein paar ehemalige RWO-Spieler dabei, sie werden motivert sein.“ Das bekam RWO ja auch schon gegen den BVB mit Trainer Mike Tullberg und den beiden Spielern Chris Führich und Steve Malanda zu spüren.

Jannick Löhden wird noch gesperrt fehlen, Cihan Özkara steht nun wieder zur Verfügung. Sieht „Terra“ keinen Grund für eine weitere disziplinarische Maßnahme nach der unnötigen Gelb-Roten in der Nachspielzeit, dann hat er in der Offensive nun die Qual der Wahl. Giuseppe Pisano, Raphael Steinmetz und Tarik Kurt stehen ebenso bereit, dazu kommt Rückkehrer Philipp Gödde, der nach der verletzungsbedingten Pause aber wohl weiterhin erst einmal in der Joker-Rolle bleiben wird. „Bei ihm merkt man, dass die Frische jetzt langsam zurück kommt“, lobt Langerbein und weiß: „Wir sind vorne vielseitig besetzt und können auf alles reagieren.“

Wieder die Qual der Wahl

Im Mittelfeld musste RWO zuletzt umstellen, Nico Klaß rückte für den gesperrten Löhden neben Jerome Propheter in die Innenverteidigung, Odenthal stieß dafür zu Christian März und Bastian Müller ins Mittelfeld und beackerte vornehmlich den rechten Flügel, tauschte auch mit Shaibou Oubeyapwa in der Rolle als zweiter Stürmer und strahlte so durchaus Gefahr aus.

Defensiv lief die neu ins Rennen geworfene Formation bis zum völlig unnötigen Elfmeter, verursacht durch Julijan Popovic auch ziemlich gut. Popovic sah insgesamt nicht so gut aus, sein Partner auf links, Felix Herzenbruch verursachte mit seinem Ballverlust das entscheidende 0:2. Mit Phillip Eggersglüß, der wieder im Training ist, sowie mit Dominik Reinert als offensiverer Variante, wären hier Umstellungen denkbar.

Ein wilder Sturmlauf ist aber nicht zu erwarten, denn Langerbein weiß: „Homberg ist defensiv gut, wir haben sie mehrmals gesehen. Das kann schon ein Geduldsspiel werden.“ (gk)

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