Regionalliga

Bei RWO steht gegen Aachen erstmals ein größerer Umbau an

Maik Odenthal (15) in der Partie gegen Fortuna Düsseldorfs U23. Der Linksaußen und Spielmacher wird jetzt gegen Aachen zentral innen spielen. Terranova: „Er ist der einzige bei uns, der alles spielen kann.

Maik Odenthal (15) in der Partie gegen Fortuna Düsseldorfs U23. Der Linksaußen und Spielmacher wird jetzt gegen Aachen zentral innen spielen. Terranova: „Er ist der einzige bei uns, der alles spielen kann.

Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Das Pokal-Aus wird bei Rot-Weiß Oberhausen auch finanziell nachwirken, doch sportlich müssen Trainer und Team schauen, dass sie schnell wieder in die Spur kommen.

„Es schmerzt immer noch“, hält RWO-Trainer Mike Terranova mit seiner Gefühlslage nicht hinterm Berg. Das Pokal-Aus am Mittwoch hat nicht nur ihn und die Mannschaft schockiert, sondern auch die weitergehenden Finanzplanung des Vereins für die Restrunde in der Regionalliga durcheinander geworfen.

Die Einnahmen aus einem möglichen Pokalfinale mögen offiziell nicht eingerechnet gewesen sein. Inoffiziell waren sie es 100-prozentig und so wird es hinten raus in April und Mai klamm. Es ist Sache des (derzeit schwer angesäuerten) Vorstandes, dies zu begradigen.

RWO-Trainer Terranova: „Wir müssen den nächsten Dreier holen“

Sache des Trainerstabes ist es, die Mannschaft wieder in die Spur zu bekommen, damit sie nicht innerhalb weniger Wochen verspielt, was sie sich zuvor mühsam aufgebaut hat. Denn derzeit Rang vier ist den Kleeblättern nicht einfach zugefallen, dafür mussten sie schwer ran und bis an ihre Grenzen. Ob die erreicht oder überschritten sind, wird sich womöglich Sonntag im Stadion Niederrhein zeigen. Nach jetzt zwei Niederlagen (Essen, Bocholt) und einem Remis (Lotte) kann sich RWO nicht mehr allzu viel erlauben, um nicht auch das zweite Saisonziel zu gefährden. Terranova: „Wir müssen den nächsten Dreier holen, um aus dieser Spirale heraus zu kommen. Wir müssen wieder einen Lauf finden.“

Wird nicht leicht, denn erstmals in dieser Spielzeit stehen Änderungen an. Mit der Gelb-Roten Karte von Jannik Löhden sowie der langwierigen Grippe von Jerome Propheter fällt RWO eine eingespielte und vor allem groß gewachsene Innenverteidigung aus. Terranova, so ganz hat er den Humor doch nicht verloren, bringt es auf den Punkt: „Da gehen mir glatt sechs Meter Körperlänge verloren.“ Als einziger verbliebener Spieler, der diese Position neben Nico Klaß ausfüllen kann, gilt Maik Odenthal als erfahrener und ebenfalls groß gewachsener Akteur. Tim Stappmann stünde bereit, wenn noch mehr anbrennt.

Alemannia Aachen kommt über die Standards

Die Alemannia, traditionell mit großgewachsenen Spieler ausgestattet, die ihre Chancen bei Standards suchen, wird dies gern hören. „Die werden versuchen, uns zu ärgern“, weiß Terranova. Genau wie Aachen versucht, Essen, Verl (Spielabsage bereits gestern Abend) oder Rödinghausen zu ärgern. Terranova stellt dem besagte Innenverteidigung entgegen, mit den Außen Philipp Eggersglüß und Felix Herzenbruch. Kofi Twumasi soll davor sichern.

Bastian Müller und Christian März sollen dann versuchen, Cihan Özkara und Philipp Gödde als zweite Spitze einzusetzen.

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