RWE-Trainersuche

RWE-Trainersuche: Finale Gespräche, keine Lösung bis Freitag

Jürgen Lucas.

Foto: Tillmann

Jürgen Lucas. Foto: Tillmann

Essen.  Rot-Weiss Essen sucht weiterhin einen neuen Trainer. Laut dem Sportlichen Leiter Jürgen Lucas gibt es zwei Kandidaten für den Job bei RWE.

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Am 1. Oktober hat Regionalligist Rot-Weiss Essen Trainer Sven Demandt beurlaubt. In den kommenden Tagen soll sein Nachfolger vorgestellt werden. Eins ist klar: Der Kreis der Kandidaten ist sehr überschaubar geworden. 92 Bewerbungen hat es an der Hafenstraße alleine bis zur letzten Woche gegeben, wie der Sportliche Leiter Jürgen Lucas berichtete. Nun gibt es noch zwei Trainer, mit denen RWE spricht. Dem Vernehmen nach hat der Verein einen klaren Favoriten.

Allerdings wird der auf keinen Fall schon am Freitag auf der Bank der Essener sitzen, wenn RWE im heimischen Stadion auf Viktoria Köln trifft. Lucas betonte auf Nachfrage dieser Redaktion: „Ich bin guter Dinge, wir befinden uns in den finalen Gesprächen. Ich hoffe, dass wir spätestens in der kommenden Woche etwas verkünden können.“

Gegen Aachen mit neuem Trainer

Gegen Viktoria Köln wird die Mannschaft demnach wie in Rödinghausen von Lucas, Carsten Wolters und Manuel Lenz betreut. Eine Woche später, wenn RWE auf dem Aachener Tivoli antritt (live am 22. Oktober auf Sport1), soll der neue Mann sein Amt angetreten haben. Er übernimmt dann eine Mannschaft, die derzeit viele Probleme hat. Nur zwei Siege hat RWE in den ersten zwölf Partien feiern können – gegen den Letzten und Vorletzten. Die Saison scheint schon frühzeitig wieder gelaufen zu sein.

Lucas hat noch viele Ziele

Doch Lucas will die Saison auf keinen Fall abschreiben. Es gibt viele Ziele, die er gerne noch erreichen möchte: „Wir haben in diesem Jahr noch einiges zu retten. Ich bin nicht so vermessen zu sagen, dass wir noch oben angreifen wollen. Die letzten Leistungen verbieten solch eine Aussage. Aber wir erwarten – auch mit Blick auf unsere treuen Fans – eine deutliche Steigerung. Individuell und mannschaftlich.“

Was alleine schon deshalb nötig ist, damit RWE nicht wieder in den Abstiegskampf gerät – wie vor der Verpflichtung von Demandt. Aktuell sind es nur zwei Zähler bis zum ersten Abstiegsplatz. Und mit der Kölner Viktoria und Aachen hat RWE jetzt zwei richtige Kaliber vor der Brust.

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