Niederrheinpokal

Rot-Weiss Essen: „Job erfüllt“ – Neidhart-Lob für Neuzugang

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Konnte zufrieden sein: Christian Neidhart, Trainer von Rot-Weiss Essen. RWE schlug Neuwerk deutlich.

Konnte zufrieden sein: Christian Neidhart, Trainer von Rot-Weiss Essen. RWE schlug Neuwerk deutlich.

Foto: Thorsten Tillmann / FUNKE Foto Services

Mönchengladbach.  Klar und deutlich hat Rot-Weiss Essen im Niederrheinpokal bei den SF Neuwerk gewonnen (7:0). Wie RWE-Trainer Neidhart das Spiel bewertet hat.

Nein, so mutig die Sportfreunde Neuwerk gegen Rot-Weiss Essen auch kämpften, gegen den Regionalligisten hatte der Bezirksligist keine Chance: RWE siegte mit 7:0 (3:0). Christian Neidhart, Trainer von Rot-Weiss, ließ im Niederrheinpokalspiel seine zweite Garde ran. Und das ging auf.

„Job erfüllt“: So lautete Neidharts Fazit nach den 90 Minuten. Drei Nachwuchskräfte, Mustafa Kourouma, Guiliano Zimmerling und Oguzcan Büyükarslan, die beide trafen (33. sowie 62. und 87. Minute), hatte er gegen Neuwerk gebracht. „Auch mit den drei Spielern aus der U19 hat es Spaß gemacht, den Jungs zuzugucken“, so Neidhart. Die Talente haben sich nicht erst im Niederrheinpokal auf den Zettel des RWE-Trainers gespielt.

Kourouma habe seinen Part in der Defensive „sehr souverän“ gemeistert, so Neidhart. Bei Büyükarslan sei sichtbar gewesen, dass er sich schon mehr zugetraut hätte. Für den Rest der Woche trainiert das A-Jugend-Trio noch bei der Regionalliga-Mannschaft mit.

Ein Lob hatte Neidhart auch für Neuzugang Niklas Tarnat parat. Ein „richtig gutes Debüt“ habe der 23-Jährige gezeigt: „Dafür, dass es sein erstes Spiel war nach gefühlt zwei oder drei Trainingseinheiten, hat er das sehr gut gemacht.“ Denn: Erst am Mittwochmittag unterschrieb Tarnat an der Hafenstraße.

Sportdirektor Jörn Nowak hatte den Mittelfeldspieler laut Neidhart schon vorher auf dem Radar gehabt. Nun habe alles gepasst. „Von den Kandidaten, die wir im Training davor hatten, waren wir nicht so überzeugt“, erklärte Neidhart den Transfer, „und bei Niklas waren wir total überzeugt, dass wir das machen müssen.“

Rot-Weiss Essen: Sorge um Erolind Krasniqi

Mit dem abgeklärten Auftritt seiner Elf war der Trainer zufrieden. „Ich glaube, die ersten drei Tore waren richtig gut rausgespielt“, freute sich Neidhart. „Da sieht man, welche Qualität innerhalb der Mannschaft da ist.“

Ärgerlich aus Rot-Weiss-Sicht war hingegen, dass Erolind Krasniqi bereits nach einem Drittel des Spiels ausgewechselt werden musste. Krasniqi bekam einen Schlag auf den Knöchel. Neidhart hofft, dass es nicht allzu schlimm sei. Für Neidhart hätte es für das Foul an dem Mittelfeldspieler eine Rote Karte geben müssen. Nach der Pflichtaufgabe im Pokal wartet am Samstag der SC Wiedenbrück in der Regionalliga auf RWE (14 Uhr). (mit fanü)

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