RWE

Kaderplanung: Holt RWE einen Abwehrspieler zurück?

Jerome Propheter.

Jerome Propheter.

Foto: Michael Gohl

Essen  Rot-Weiss Essen hat nur noch das Spiel beim 1. FC Köln II vor der Brust, dann geht es in die Winterpause. Die Verantwortlichen basteln am Kader.

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Dabei könnte es schon im Winter zu Kader-Korrekturen beim Regionalligisten aus Essen-Bergeborbeck kommen. Wie RevierSport erfuhr, will die sportliche Führung erneut das Gespräch mit David Jansen und Tolga Cokkosan suchen. Beiden wurde bereits in der vergangenen Sommer-Transferperiode ein Wechsel nahegelegt. Das Duo fand aber keine neuen Arbeitgeber. Unter Karsten Neitzel spielen beide keine bis eine untergeordnete Rolle.

"Es wird einfach für beide schwierig auf Einsätze zu kommen. Da muss man dann sehen, was das Beste für den Spieler und den Verein ist. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen", erklärt Jürgen Lucas. Der sportliche Leiter ist auch auf der Suche nach Verstärkungen. Ob diese bereits im Winter realisiert werden können, ist noch fraglich.

Fest steht aber, dass für den kommenden Sommer ein Mann ganz oben auf der RWE-Wunschliste steht: Jerome Propheter soll nämlich zur Hafenstraße zurückkehren. Auch wenn sich Lucas zu dieser Personalie nicht äußern will, weiß RevierSport, dass Propheter ein Wunschspieler ist. Schon im vergangenen Sommer hatte RWE beim Innenverteidiger und dessen aktuellem Arbeitgeber SV Wacker Nordhausen angeklopft. Beim Nordost-Regionalligisten wird Heiko Scholz, Ex-Profi des MSV Duisburg und Trainer von Viktoria Köln, Chefcoach ab dem 1. Januar.

Diskussion über Ablöse

Der 28-jährige gebürtige Kölner war durchaus an einer Rückkehr nach Essen interessiert - das Problem: Nordhausen wollte ihn nicht gehen lassen. Wenn überhaupt, dann nur gegen eine Ablösesumme. Im Sommer 2019 ergibt sich eine neue Situation: Der Vertrag des Nordhausener Kapitäns läuft am 30. Juni 2019 aus. Propheter wäre damit ablösefrei zu haben.

Es gilt als offenes Geheimnis, dass sich Propheter, der in der Saison 2013/14 für ein halbes Jahr in Essen spielte, in den Westen der Republik zurück will. Vielleicht wird die Ruhrmetropole Essen zu seiner alten und neuen Heimat.

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