Rot-Weiss Essen

Jonas Hildebrand soll bei RWE die Gegentore eindämmen

Schnelle Entscheidung: Direkt nach dem Testspiel gab Jonas Hildebrand den Rot-Weissen seine Zusage.

Schnelle Entscheidung: Direkt nach dem Testspiel gab Jonas Hildebrand den Rot-Weissen seine Zusage.

Foto: Foto: Thorsten Tillmann / ffs

Der Ex-Rostocker soll Stabilität in die defensive Mittelfeld-Zentrale von RWE bringen. Für Routinier Dennis Grote wird es jetzt noch schwerer.

Getestet – und schnell für gut befunden: Keine 24 Stunden, nachdem sich Drittligaspieler Jonas Hildebrand beim 9:1-Sieg von Rot-Weiss Essen beim Landesligisten BW Mintard eine Halbzeit lang präsentieren konnte, wurden am Mittag danach Nägel mit Köpfen gemacht: Der 23jährige Mittelfeldspieler wechselt von Hansa Rostock an die Hafenstraße. „Ich habe Jonas’ Entwicklung seit längerer Zeit beobachtet. Er ist ein gut ausgebildeter, zweikampfstarker Sechser, der aufgrund seiner Flexibilität auch auf anderen Positionen spielen kann. Jonas wird uns helfen, unsere Defensive zu stabilisieren, so Sportdirektor Jörn Nowak.

Auch Cheftrainer Christian Titz sind die vielen Gegentore in der Hinrunde, die bei den Rot-Weissen eine noch bessere Platzierung verhinderte, ein Dorn im Auge, deswegen sah auch er Handlungsbedarf: „Wir haben dort einen zweikampf- und kopfballstarken Spieler gesucht, der unser Spiel schnell machen kann. Mit Hildebrand sind wir in der Defensivzentrale nun gut aufgestellt.“

Klar ist aber auch, dass mit der Verpflichtung des ehemaligen Kölner U23-Spielers die Aktien von Routinier Dennis Grote nicht gerade gestiegen sein dürften. Der ehemalige Chemnitzer, eigentlich als Säule der neuen RWE-Mannschaft vorgesehen, hatte im Laufe der Rückrunde seinen Stammplatz verloren und war ins zweite Glied gerückt. Somit würde es niemanden überraschen, wenn es in Sachen Fluktuation im Kader noch die eine oder andere Veränderung geben dürfte.

Mit dem ersten Auftritt seines Teams im neuen Jahr war Trainer Titz sehr zufrieden. „Ich bin ja bekanntlich kein Freund davon, gleich in der ersten Trainingswoche ein Testspiel zu absolvieren, aber das hat die Mannschaft nach fünf Einheiten gut hinbekommen.“ In den Vordergrund spielte sich natürlich Ayodele Adetula, allein schon wegen seiner fünf Treffer in nur 45 Minuten: „Er hat das sehr gut gemacht und sich in vielen Situationen gekonnt durchsetzten können“, so das Sonderlob des Trainers.

BW Mintard – RW Essen 1:9 (0:2)
Tore:
0:1 Krasniqi (21.), 0:2 Condé (36.), 0:3 Kefkir (53.), 0:4 Wallquist (58.), 0:5/0:6/0:7 Adetula (59./67./69.), 1:7 El Ouriachi (77.), 1:8/1:9 Adetula (78./84.).
R WE: Golz (46. Lenz) – Grund (46. Grote), Hahn (46. Wallquist), Heber (46. Zeiger), Sauerland (46. Bichler) – Neuwirt (46. Harenbrock), Condé (46. Hildebrandt), Kehl-Gomez (46. Dorow) – Krasniqi (46. Adetula), Endres (46. Dahmani), Futkeu (46. Kefkir).

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