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Dieses Quartett hat bei Rot-Weiss Essen keine Zukunft mehr

Bei RWE laufen die Kaderplanungen für die kommende Saison bereits auf Hochtouren. Für vier Spieler geht es nicht weiter an der Hafenstraße.

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Noch drei Spiele müssen die RWE-Fans überstehen, bis die unbefriedigende Saison der Vergangenheit angehört und die Blicke nach der Sommerpause wieder nach vorne gerichtet werden können.

Aktuell schauen die Essener Anhänger ganz gespannt auf die Saisonplanung 2019/2020 ihrer Rot-Weissen.

Inklusive des Sommerzugangs Dennis Grote umfasst der RWE-Kader der Zukunft nur zwölf Spieler. Da haben Noch-Sportchef Jürgen Lucas, sein Nachfolger Jörn Nowak und Trainer Karsten Neitzel noch alle Hände voll zu tun, um einen schlagkräftigen Kader ins Rennen zu schicken.

Kein neues Angebot für Urban und Nachwuchs-Trio

Neben Zugang Grote steht auch fest, dass Lukas Scepanik, den es nach RevierSport-Informationen zu Preußen Münster zieht, Timo Brauer, Timo Becker, Tolga Cokkosan (alle unbekannt) und David Jansen (Karriereende) den Verein im Sommer verlassen werden. Am Rande des Wattenscheid-Spiels am Montagabend (1:2) erfuhr RevierSport, dass vier weitere Spieler keine Zukunft mehr bei RWE besitzen.

Ab dem 1. Juli werden sich Defensiv-Allrounder Robin Urban sowie das Nachwuchs-Trio Boris Tomiak, Nicholas Hirschberger und Ismail Remmo neue Vereine suchen müssen. Das Quartett wird keine neuen Verträge an der Hafenstraße erhalten. Die Vereins-Verantwortlichen, in Person von Marcus Uhlig, wollen sich auf RS-Nachfrage prinzipiell zu Personalien nicht äußern. "Wir geben keine Wasserstandsmeldungen bezüglich unserer Kaderplanung ab", betont Rot-Weiss Essens erster Vorsitzender.

Dass Urban, Hirschberger, Tomiak und Remmo keinen neuen Verträge erhalten werden, dürfte nicht überraschend kommen. Urban (24), der seit zwei Jahren bei RWE spielt, absolvierte in dieser Saison zwar 29 Pflicht-Begegnungen (1256 Einsatzminuten) für Rot-Weiss, doch mehr als ein solider Ergänzungsspieler war er in Essen nie.

Das gilt auch für Tomiak (20). Trainer Neitzel setzte das Eigengewächs, das auch seit Sommer 2017 zum Regionalliga-Kader der Essener gehört, in 17 Partien (563 Einsatzminuten) ein. Einen Stammplatz konnte sich aber auch der gebürtige Essener Tomiak nicht erkämpfen. Von diesem war und ist auch Remmo (21) weit entfernt. Seine Bilanz in dieser Serie: 18 Spiele (286 Einsatzminuten). Hirschberger (20) konnte derweil nur einen Sechs-Minuten-Einsatz in der laufenden Spielzeit verbuchen. Während Urban sicherlich einigen Regionalligisten helfen könnte, dürften sich Hirschberger, Tomiak und Remmo einem Oberligisten anschließen, um regelmäßig Spielpraxis im Seniorenbereich zu sammeln.

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