Köln. Viktoria Köln kann sich in der 3. Liga über einen Transfer-Knaller freuen. Der RWE-Kontrahent macht eine Rückholaktion perfekt.

Transfer-Coup für Viktoria Köln: Mike Wunderlich kehrt vom 1. FC Kaiserslautern zurück zum Tabellensiebten der 3. Liga. Das gab der Drittligist am Mittwochnachmittag bekannt. Zuvor hatte der 36 Jahre alte Routinier seinen Vertrag in Kaiserslautern aufgelöst.

Für Wunderlich ist es eine Rückkehr zu dem Verein, für den er bereits von 2011 und 2021 auflief. Mehr noch: Mit 324 Einsätzen ist er Rekordspieler der Viktoria. Und auch die 190 Treffer, die er für die Domstädter erzielte, sind mit Abstand Vereinsbestwert. Mit dem gebürtigen Kölner stieg der Klub von der NRW-Liga bis in die 3. Liga auf.

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Viktoria Köln: Mike Wunderlich ist wieder da

"Ich freue mich darauf, in der Rückrunde wieder die Fußballschuhe für die Viktoria zu schnüren", sagt der Offensivspieler, dessen Vater Franz als Sportvorstand der Kölner fungiert.

Wunderlich weiter: "Ich kenne den Sportpark Höhenberg und die Viktoria so gut wie mein eigenes Wohnzimmer. Der Verein hat in den vergangenen anderthalb Jahren eine beeindruckende Entwicklung genommen. Ich bin stolz, nun wieder ein Teil dessen sein zu dürfen. Mit dem Wechsel zurück auf die Schäl Sick bereite ich mich aber auch bereits auf die Zeit nach der aktiven Karriere vor."

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Denn nach der laufenden Saison will Wunderlich eigenen Angaben zufolge kürzer treten. Dabei zeigte er in der Hinrunde mit Kaiserslautern, dass er auch im hohen Alter noch in der 2. Bundesliga mithalten kann. Wunderlich bestritt 15 Einsätze (achtmal Startelf) und erzielte vier Treffer für den Liga-Neuling, der die Hinrunde überraschend als Vierter beendete.

Wunderlich war im Sommer 2021 in die Pfalz gewechselt. Mit sieben Toren und acht Vorlagen trug er zum Aufstieg in die 2. Liga bei. Nun verlässt der Angreifer die "Roten Teufel" zugunsten seines Herzensklubs.

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"Mike Wunderlich ist auf uns zugekommen und hat um eine vorzeitige Auflösung seines Vertrages gebeten. Dem haben wir schweren Herzens zugestimmt. Mike hinterlässt eine große Lücke bei uns, auf und neben dem Platz. Wir hätten ihn als Spieler, aber auch als Persönlichkeit gerne gehalten, aber wir respektieren seinen Wunsch", sagt Kaiserslauterns Geschäftsführer Thomas Hengen. "Mike hat sich immer hochprofessionell verhalten und wird als Teil der Aufstiegsmannschaft immer ein verdienter Spieler des 1. FC Kaiserslautern bleiben."