Pyro-Skandal

Polizei ermittelt nach Raketenwürfen bei Berliner Derby

Eine Rakete kommt beim Berliner Stadtderby zwischen Union und Hertha BSC mitten auf dem Spielfeld herunter.

Eine Rakete kommt beim Berliner Stadtderby zwischen Union und Hertha BSC mitten auf dem Spielfeld herunter.

Berlin.  Bei der Partie zwischen Union Berlin und Hertha BSC flogen Raketen auf den Rasen. Die Polizei ermittelt nach dem Skandal-Spiel.

Die Polizei hat nach den Raketenwürfen und dem Pyro-Skandal beim Bundesliga-Derby 1. FC Union gegen Hertha BSC (1:0)Strafermittlungsverfahren eingeleitet. Das teilte die Berliner Polizei am späten Samstagabend mit: „Wir standen während des gesamten Spiels in Kontakt mit dem Veranstalter sowie dem Sicherheitsdienst und haben die Situation zu jeder Zeit bewertet.“ Aufgrund festgestellter Straftaten, unter anderen wegen des Einsatzes von Pyrotechnik, würden nun die nächsten Schritte erfolgen.

Aytekin: Polizei entschied mit über Fortsetzung des Derbys

Nach wiederholtem Zünden von Pyros in beiden Fanblöcken und mehreren Raketen aus dem Gäste-Sektor, die auf dem Spielfeld und auch auf der Tribüne gelandet waren, hatte Aytekin die Partie kurz nach der Pause unterbrochen. Danach habe er mit den Trainern über die Lage gesprochen.

„Letztendlich haben wir dann auch in Abstimmung mit der Polizei - da waren wir in sehr engem Kontakt - entschieden, das Spiel zu Ende zu bringen. Weil die Gesamtverantwortung für das Spiel und die Sicherheit im Raum stehen“, sagte Aytekin. (dpa)

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