Sport1-Sendung Doppelpass

Nübel-Wechsel: Helmer unterläuft Panne bei Übertragung

Doppelpass-Moderator Thomas Helmer.

Doppelpass-Moderator Thomas Helmer.

Foto: dpa

Essen  Während der Sendung Doppelpass ist Moderator Thomas Helmer eine Panne unterlaufen. Es geht um den Wechsel von Alexander Nübel zum FC Bayern.

Der Wechsel von Alexander Nübel (23) vom FC Schalke 04 zum FC Bayern München im kommenden Sommer beschäftigt Fußball-Deutschland. Und natürlich diskutierten auch die Gäste in der Sport1-Sendung Doppelpass munter über die Personalie, die höchst unterschiedlich betrachtet und eingeschätzt wird. Ex-Profi Stefan Effenberg zum Beispiel vermutet hinter der Entscheidung des Torhüters den Einfluss dessen Beraters Stefan Backs. Nachdem der frühere Bayern-Kapitän und Nationalspieler das weiter ausgeführt und finanzielles Interesse als Grund für den Wechsel genannt hatte, unterlief ausgerechnet Moderator Thomas Helmer eine Panne.

Mikrofone liefen während der TV-Pause mit

Der 54-Jährige hatte offenbar eine Nachricht von Backs erhalten. Helmer zu einer zweiten Person: „Der Berater hat sich gemeldet, von Nübel. Er hat sich beschwert, was Stefan gesagt hat – er sei geldgeil.“ Dann lacht der ehemalige Bayern-Profi. Was er offenbar nicht bedacht hatte: Die Sendung wird nicht nur im TV, sondern grundsätzlich auch im Internet auf der Video-Plattform Youtube übertragen. Anders als während der Fernseh-Übertragung werden die Mikrofone beim Livestream nicht ausgeschaltet. Somit hatte Helmers hämische Anmerkung Ohrenzeugen. Folglich dauerte es nicht lange, bis die ersten Kommentare zum Geschehen in sozialen Netzwerken auftauchten.

Auch Backs selbst hatte sich öffentlich zu Wort gemeldet, beim Tweet über den offiziellen Account der Agentur Siebert & Backs GmbH aber Wert auf eine zurückhaltende Wortwahl gelegt. „Lange Diskussion im Sport.1-Doppelpass zum Thema Nübel/Bayern München. Fazit: Der Berater hat nur an sein Geld gedacht.“

Hintergrund für Effenbergs Vermutung: Nübel, auf Schalke zuletzt Stammkeeper, droht beim Rekordmeister ein Platz auf der Ersatzbank. Denn Nationaltorhüter Manuel Neuer, der ebenfalls aus Gelsenkirchen in den Süden der Republik wechselte, gilt bei den Bayern als gesetzt und soll seinen Vertrag in München bis 2023 verlängern.

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