Amateurfußball

Das sagt der Niederrhein-Chef über einen möglichen Restart

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Seit fast vier Monaten steckt auch der Amateurfußball im Corona-Lockdown.

Seit fast vier Monaten steckt auch der Amateurfußball im Corona-Lockdown.

Foto: ffs

Essen.  Seit Montag darf in NRW auf Sportanlagen im Freien wieder zu zweit Sport ausgeübt werden. Peter Frymuth, Boss des FVN, begrüßt diesen Schritt.

Gibt es für die Amateur-Vereine langsam Licht am Ende des Tunnels? Durch die seit diesem Montag geltende Coronaschutzverordnung darf in NRW ab sofort wieder zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstands auf Sportanlagen trainiert werden. Mannschaftstraining ist damit noch immer nicht möglich, doch zumindest keimt eine stille Hoffnung auf, dass die Vereine in geraumer Zeit zurückkehren können.

"Für unsere Vereine bedeutet diese Pandemie eine neue Dimension an Belastung und Herausforderung. Der aktuelle Lockdown für den Sport dauert nun schon fast vier Monate. Die Verantwortlichen für den Spielbetrieb im Fußballverband Niederrhein haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten mit Prognosen zum Spielbetrieb zurückgehalten, da die Verfügungslagen keine Grundlage dafür gaben", betont Peter Frymuth, Präsident des Fußballverbandes Niederrhein (FVN) in einem Interview auf der Verbands-Homepage.

Hinrunde soll durchgespielt werden

Klar ist: Eine Absolvierung der kompletten Spielzeit ist nicht mehr möglich, schon gar nicht in der 23 Mannschaften fassenden Oberliga Niederrhein. Der Verband hofft aber darauf, zumindest noch die Hinrunde zu Ende spielen zu können, um eine Wertung der Saison vornehmen zu können. "Die Sorge, die gelegentlich geäußert wird, dass die Saison - gegebenenfalls ohne Absprache mit den Vereinen - „durchgepeitscht“ werden soll, ist sicherlich unbegründet. So hat sich der Spielleiter der Oberliga bereits vor Wochen mit den Vereinen ausgetauscht, da hier auf Grund der 23 Mannschaften terminlich noch einmal eine ganz besondere Situation besteht", betont Frymuth.

Der Verband, so der Präsident weiter, plant dementsprechend einen engen und intensiven Austausch mit den Vereinen, sollte eine Rückkehr in Richtung Mannschaftstraining und Spielbetrieb realistischen erscheinen und absehbar sein. "Wir wollen auf Entwicklungen vorbereitet sein", so Frymuth.

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