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Nach der Qualifikation: Noch kein EM-Gegner für Löw-Team fix

Rätselraten bei Bundestrainer Joachim Löw: Wie geht es nach der Qualifikation für die EM 2020 nun weiter?

Rätselraten bei Bundestrainer Joachim Löw: Wie geht es nach der Qualifikation für die EM 2020 nun weiter?

Foto: Getty

Frankfurt.  Die Nationalmannschaft wird bei der Gruppenauslosung für die EM 2020 am 30. November in Lostopf 1 sein. Und welche Eckdaten gibt es noch?

Jetzt, da die EM-Qualifikation für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft beendet ist, mehren sich die Fragen: Wie geht es weiter? Wer kann sich noch qualifizieren? Wann wird ausgelost? Auf wen kann die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw treffen? Und auf wen ganz bestimmt nicht. Eine erste Übersicht über das, was sich am Tag nach dem letzten Gruppenspiel sagen lässt.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft freut sich bei der paneuropäischen EM 2020 (12. Juni bis 12. Juli) auf drei Heimspiele in München. „Das ist natürlich ein Vorteil. Da kann man jetzt planen und muss nicht reisen“, sagte Löw nach dem 6:1 (4:1) zum Abschluss der EM-Qualifikation gegen Nordirland in Frankfurt. Dadurch, dass sich Ungarn nicht direkt für die EM qualifiziert hat, darf die DFB-Auswahl alle drei Vorrundenspiele in der Münchner Arena austragen. „Das wird für uns wie eine Heim-EM in der Gruppenphase“, sagte Leon Goretzka, sein Bayern-Teamkollege Joshua Kimmich fand es „richtig cool für uns. Das ist überragend.“

Am 30. November werden die EM-Gruppen ausgelost

Deutlich komplizierter wird es nun: Die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw wird nach dem Gruppensieg in der EM-Qualifikation bei der Gruppenauslosung für das Turnier 2020 am 30. November im ersten Lostopf sein. Der ungewöhnliche Turniermodus mit zwölf Gastgeberländern bedingt eine Zeremonie mit einer Mischung aus Setzen und Losen. Auch für die deutsche Elf gibt es gewisse Vorgaben, fest steht aber im Gegensatz zu anderen Teams bislang noch kein Gegner.

Die Eckpunkte für die DFB-Auswahl:

- Deutschland ist gemeinsam mit Italien, Belgien, England, Spanien und der Ukraine in Topf 1

- Aus Topf 2 sind die möglichen deutschen Gegner: Kroatien, Frankreich, Schweiz oder Polen

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Aus Topf 3 können dem DFB-Team Portugal, Türkei, Österreich, Schweden oder Tschechien zugelost werden

- Aus Topf 4 ist ein Duell gegen Ungarn sicher, sofern der deutsche Co-Gastgeber seinen Play-off-Pfad gewinnt. Die Ungarn können an diesem Freitag in den Pool A oder C gelost werden. Möglich ist aber auch ein Duell gegen einen eventuellen anderen Sieger aus den Pools A oder C. Diese Teams sind: Island, Norwegen, Serbien, Bulgarien und Israel. Sollten Schottland oder Rumänien diese Play-off-Gruppen gewinnen, würden sie nicht Deutschland, sondern ihren Co-Gastgebern England und Niederlande zugeteilt werden. Weitere deutsche Optionen aus Topf 4 sind Wales und Finnland.

Bereits fix ist:

- Die Niederlande treffen als Gastgeber der Gruppe C auf die Ukraine.

- In der Gruppe B treffen die Co-Gastgeber Russland und Dänemark auf Belgien und entweder auf Wales oder Finnland.

- Spanien spielt in der Gruppe E gegen den Sieger des Playoff-Pfads B, also Bosnien-Herzegowina, Slowakei, Irland oder Nordirland.

Deutschland ist für Lostopf 1 gesetzt

- Da nur vier Co-Gastgeber in den Play-offs vertreten sind, können alle Auslosungsmodalitäten am 30. November in Bukarest vorgenommen werden. Die Play-off-Sieger werden dann als Platzhalter den Gruppen zugeordnet. Die geplante weitere Auslosung nach den Play-offs am 1. April kann entfallen.

Die Lostöpfe im Überblick (vorbehaltlich der Bestätigung durch das UEFA Emergency Panel):

Topf 1: Italien, Belgien, England, Deutschland, Spanien, Ukraine

Topf 2: Frankreich, Schweiz, Kroatien, Polen, Niederlande, Russland

Topf 3: Portugal, Türkei, Dänemark, Österreich, Schweden, Tschechien

Topf 4: Wales, Finnland, Sieger Playoff A, Sieger Playoff B, Sieger Playoff C, Sieger Playoff D (fs/dpa/sid)

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