MSV Duisburg

MSV-Bosse Wald und Mohnhaupt verurteilen Pyro-Vorfälle

Pyro-Chaoten werden den MSV Duisburg wieder viel Geld kosten.

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Pyro-Chaoten werden den MSV Duisburg wieder viel Geld kosten. Foto: firo

Düsseldorf.  Nach den Vorkommnissen in Düsseldorf erwartet den MSV Duisburg eine hohe Geldstrafe. Die Vereinsführung verurteilt das Verhalten einiger Anhänger

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Knallkörper vor dem Anpfiff und während des Spiels, bengalische Feuer während der ersten 45 Minuten – einige Anhänger des Zweitliga-Aufsteigers MSV Duisburg haben im Derby bei Fortuna Düsseldorf kein gutes Bild abgegeben. Die Konsequenz: Die finanziell ohnehin nicht auf Rosen gebetteten Meidericher werden für die Vergehen der eigenen Fans tief in die Tasche greifen müssen – den Klub erwartet eine Geldstrafe.

Welche Summe der Deutsche Fußball-Bund (DFB) vom MSV verlangen wird, war kurz nach dem Abpfiff natürlich noch unklar. „Es gibt da keinen festen Strafenkatalog“, erklärte Duisburgs Geschäftsführer Peter Mohnhaupt auf Nachfrage dieser Redaktion, „aber es wird teuer." Eine genaue Zahl könne erst dann genannt werden, wenn die Spielbeobachter ihre Einschätzung zu den Vorfällen abgegeben haben.

Mehrfach hatte Fortunas Stadionsprecher André Scheidt die MSV-Anhänger auf das Pyro-Verbot in Stadien sowie die Möglichkeit der Unterbrechung oder gar des Abbruchs des Spiels hingewiesen. Diese wiederholten Warnungen hatten keine Wirkung. „Das war sehr bewusst gesteuert“, merkte MSV-Präsident Ingo Wald an, „da hatten wohl einige den Ehrgeiz, das eine Halbzeit lang so durchzuziehen.“

In so einer Situation, betonte Wald nach dem Spiel, seien dem Klub die Hände gebunden. „Das ist nur schwer zu unterbinden. Man kann nur an den Verstand der Fans appellieren, dass es im Prinzip nur dem Verein schadet. Und auch den Fans, die einfach nur ein vernünftiges Spiel sehen wollten. Es ist einfach enttäuschend.“

Andere Konsequenzen könne er nicht abschätzen, betonte Geschäftsführer Mohnhaupt. Ein Abbruch des Spiels hätte womöglich zu einer Eskalation der Situation beigetragen, eine Unterbrechung – das hatte er in diesem Jahr selbst schon erlebt - sei in dieser Lage kein probates Mittel: „Das haben wir im Niederrheinpokal-Finale schon gesehen. Nach der Unterbrechung ging es ja trotzdem weiter.“

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