Schnatterer

Schnatterer freut sich auf seinen Duisburger Kumpel Verhoek

In Heidenheim „Nebeneinandersitzer“, am Samstag Gegner: FCH-Kapitän Marc Schnatterer (hinten) und MSV-Stürmer John Verhoek.

In Heidenheim „Nebeneinandersitzer“, am Samstag Gegner: FCH-Kapitän Marc Schnatterer (hinten) und MSV-Stürmer John Verhoek.

Foto: Walther/ Eibner-Pressefoto

Duisburg/Heidenheim.   Marc Schnatterer, Kapitän des 1. FC Heidenheim, spricht vor dem Heimspiel gegen den MSV Duisburg über das Erfolgsgeheimnis seines Klubs.

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Marc Schnatterer ist auf dem Platz das Gesicht des Fußball-Zweitligisten 1.FC Heidenheim. Der 33-Jährige ist seit über zehn Jahren für das Team von Trainer Frank Schmidt am Ball. Die Sportredaktion sprach mit dem FCH-Kapitän vor dem Spiel gegen den MSV Duisburg am Samstag.

Herr Schnatterer, am Samstag geht‘s gegen den MSV. Was erwarten Sie von dieser Partie?

Schnatterer: Es wird ein sehr intensives Spiel. Wie im letzten Jahr wird es in dieser Partie um Kampf und Leidenschaft gehen. Der MSV ist seit dem Trainerwechsel stabil geworden. Die Duisburger wollen vor Weihnachten noch ein paar Punkte holen und werden uns einen harten Kampf liefern.

Im letzten Heimspiel beim 1:5 gegen Paderborn lief bei Ihnen einiges schief.

Wir waren nicht so ballsicher, haben dem Gegner zu viel Raum gelassen. Dabei hatten wir in dieser Partie auch genügend Chancen, das Spiel in eine andere Richtung zu lenken. Drastisch gesagt: Manchmal ist es gut, wenn du eins auf die Fresse bekommst. Das Spiel war für uns ein Wachrüttler.

Der Duisburger Trainer Torsten Lieberknecht sagte kürzlich, dass er Ihrem Team in dieser Saison den großen Wurf zutraut.

Ich glaube, es wäre vermessen, vom großen Wurf zu sprechen. Mit dem Hamburger SV und dem 1. FC Köln gehen zwei Hochkaräter vorneweg, dahinter folgen mit Teams wie Union Berlin oder St. Pauli weitere starke Mannschaften. Es wird wieder sehr eng in dieser Liga zugehen. Wir haben bislang eine gute Runde gespielt. Das wollen wir fortsetzen.

Ihr Trainer Frank Schmidt hat kürzlich vorzeitig bis 2023 verlängert. Wann ziehen Sie nach?

(lacht) (lacht) Ich bin jetzt 33 Jahre alt, da geht es allmählich in die letzte Phase der Karriere. Mein Vertrag läuft noch bis 2020. Mal schauen, was dann ist.

Was ist das Erfolgsrezept des 1.FC Heidenheim?

Uns zeichnet die Kontinuität bei den handelnden Personen aus. Jeder kennt die Abläufe, das ist ein großer Vorteil. Zudem ist der Erfolgshunger sehr groß. Das treibt einen immer wieder an.

Am Samstag treffen Sie mit MSV-Stürmer John Verhoek einen guten Bekannten wieder.

Wir waren in den letzten zwei Jahren „Nebeneinandersitzer“ in der Kabine. John ist ein toller Typ, der bis über die Schmerzgrenze hinaus alles für die Mannschaft gibt. So war es auch in der letzten Saison, als sein Wechsel schon feststand, wir im Abstiegskampf aber noch die Punkte benötigten. Ihn zeichnet vor allem die Kopfballstärke aus. Das muss er am Samstag gegen uns aber nicht zeigen.

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