MSV Duisburg

Oliveira Souza hofft auf sein Comeback beim MSV Duisburg

Wieder im Training: Mittelfeldspieler Cauly Oliveira Souza vom MSV Duisburg hofft im Heimspiel gegen Holstein Kiel am Sonntag auf sein Comeback.

Wieder im Training: Mittelfeldspieler Cauly Oliveira Souza vom MSV Duisburg hofft im Heimspiel gegen Holstein Kiel am Sonntag auf sein Comeback.

Foto: firo Sportphoto/Volker Nagraszus

Duisburg.   Cauly Oliveira Souza ist beim MSV Duisburg wieder im Mannschaftstraining am Ball. Der MSV sorgt sich um Dustin Bomheuer und Borys Tashchy.

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Da sind die Personalien, die Hoffnung machen. Cauly Oliveira Souza, Joseph-Claude Gyau und sogar der Langzeitverletzte Sebastian Neumann nahmen am Mittwoch am Mannschaftstraining des Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg teil. Aber es gibt auch Personalien, die Trainer Torsten Lieberknecht Sorgen bereiten: Mit Dustin Bomheuer und Borys Tashchy mussten zwei Stammkräfte eine Trainingspause einlegen.

Borys Tashchy meldete sich bereits am Dienstag nach einer Laufeinheit an der Regattabahn mit Leistenbeschwerden ab. Für den Ukrainer könnte die Zeit bis zum Heimspiel gegen Holstein Kiel knapp werden. So schlimm scheint es bei Dustin Bomheuer hingegen nicht zu sein. Der Innenverteidiger setzte am Mittwoch mit Problemen in der Oberschenkelmuskulatur vorsorglich aus.

Bei Cauly Oliveira Souza, der zuletzt mit einem Muskelfaserriss außer Gefecht war, ist Lieberknecht „vorsichtig optimistisch“, dass es mit einem Comeback am Sonntag gegen die Störche klappen könnte. Der Brasilianer ist mit – nur – drei Treffern aktuell der erfolgreichste Torschütze der Zebras. Verständlich, dass Lieberknecht auf die Rückkehr des technisch versierten Flügelspielers setzt.

Für Neumann kommt das MSV-Spiel gegen Kiel zu früh

Für Mittelfeldspieler Joseph-Claude Gyau, der an einer Entzündung im Fuß laborierte, und Abwehrmann Sebastian Neumann kommt das Spiel gegen Kiel allerdings noch zu früh. Für Neumann ist die Rückkehr auf den Trainingsplatz, die früher als ursprünglich erwartet kam, noch mit viel Vorsicht verbunden. Der Innenverteidiger war seit mehreren Wochen mit Beschwerden an der Hüfte außer Gefecht. Der Ex-Würzburger, dessen Ärzte sich für eine konservative Behandlung und gegen eine Operation entschieden hatte, muss abwarten, wie das Hüftgelenk nun auf die gesteigerte Belastung reagiert.

Den 1:0-Sieg in Bielefeld hat Lieberknecht abgehakt – er will im Jahresendspurt nun „von Spiel zu Spiel schauen.“ Eine Zielvorgabe für die Heimspiele gegen Holstein Kiel, den Hamburger SV und Dynamo Dresden sowie der Auswärtspartie beim 1. FC Heidenheim hat der Trainer nicht ausgegeben.

Torsten Lieberknecht spricht von einem anspruchsvollen Restprogramm seiner Mannschaft. „Das ist die gesamte Palette dieser bunten 2. Liga“, beschreibt der 45-Jährige die kommenden Aufgaben. Vor Kiel hat er großen Respekt. Heidenheim sieht er in dieser Saison „bereit für den großen Wurf“ und der HSV sei eben eines der Schwergewichte der Liga.

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