Baris Özbek

MSV Duisburg löst den Vertrag mit Baris Özbek auf

Baris Özbek spielte beim MSV Duisburg zuletzt keine Rolle mehr.

Foto: Tillmann

Baris Özbek spielte beim MSV Duisburg zuletzt keine Rolle mehr. Foto: Tillmann

Duisburg.  Beim MSV Duisburg hat Baris Özbek zuletzt keine Rolle mehr gespielt. Jetzt gegen Verein und frühere türkische Nationalspieler getrennte Wege.

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Fußball-Zweitligist MSV Duisburg und Baris Özbek gehen getrennte Wege. Der am Ende der aktuellen Saison auslaufende Vertrag des Mittelfeldspielers wurde aufgelöst.

Es hatte sich abgezeichnet, nun ist der Schritt vollzogen: Baris Özbek (31) wird nicht mehr das Trikot des MSV Duisburg tragen. Der Mittelfeldspieler und die Zebras haben den bis zum Saisonende gültigen Vertrag des Mittelfeldspielers aufgelöst. Das gab der Klub am Mittwoch bekannt. Özbek hat sich bereits vom Team verabschiedet. "Ich habe hier beim MSV eine tolle Zeit erlebt und möchte mich vor allem bei euch Fans für die immer wieder sensationelle Unterstützung bedanken, das ist nicht selbstverständlich", wird der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler auf der Internetseite der Meidericher zitiert.

Zwischen 2003 und 2007 für RWE aktiv

Özbek kehrte zur Rückrunde der Saison 2015/16 aus der Türkei ins Ruhrgebiet zurück. Dort war er von 2003 bis 2007 für Rot-Weiss Essen aktiv. Dem in Castrop-Rauxel geborenen Rechtsfuß gelang der Sprung aus der U19 der Essener in den Zweitliga-Kader. 2007 wechselte Özbek zum türkischen Rekordmeister Galatasaray Istanbul. Der Höhepunkt seiner Karriere. Insgesamt kam er in seiner Laufbahn auf 104 Spiele in der Süper Lig und 72 Einsätze in der 2. Bundesliga.

Beim MSV Duisburg lief es für den zentralen Mittelfeldspieler zuletzt nicht mehr nach Plan. Unter Ilia Gruev spielte er keine Rolle mehr und absolvierte demnach in dieser Saison noch kein Pflichtspiel. Zuvor waren neun Zweitliga- und 13 Drittliga-Spiele im Dress der Zebras. Negativer Höhepunkt seiner MSV-Zeit war sein Ausraster vor rund einem Jahr im Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Lotte, der ihm eine rekordverdächtige Sperre für acht Pflichtspiele einhandelte. Vier weitere Partien wurden zur Bewährung ausgesetzt. Özbek fand anschließend in Duisburg nicht mehr in die Spur. Nun haben beide Parteien einen gemeinsamen Nenner gefunden.

Duisburgs Sportdirektor Ivo Grlic verabschiedete Özbek mit versöhnlichen Worten: "Baris hat als Spieler und auch als Mensch einen wichtigen Anteil an unserer Rückkehr in die 2. Bundesliga und an unserem Pokalsieg in diesem Sommer. Wir wünschen ihm für seine fußballerische Zukunft, vor allem aber auch persönlich viel Glück und Erfolg!"

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