MSV Duisburg

MSV Duisburg: Das ist der Stand bei Kapitän Stoppelkamp

Wird weiterhin fehlen: MSV-Kapitän Moritz Stoppelkamp.

Wird weiterhin fehlen: MSV-Kapitän Moritz Stoppelkamp.

Foto: Firo

Duisburg.  Der 33-Jährige verpasste das Pokalspiel gegen den BVB wegen einer Viruserkrankung. Mittlerweile ist er aus dem Krankenhaus entlassen.

Mit einer Viertelstunde Verspätung begann die Pressekonferenz des MSV Duisburg. Trainer Torsten Lieberknecht hatte noch länger trainieren lassen. Die Antwort auf die drängendste Frage musste noch etwas warten: Wie geht es Moritz Stoppelkamp?

Der Kapitän des Fußball-Drittligisten hatte das Pokalspiel gegen den BVB (0:5) wegen einer Viruserkrankung verpasst. Lieberknecht sagte im Anschluss, es gehe dem 33-Jährigen nicht gut, die Blutwerte hätten sich verschlechtert, er müsse deshalb ins Krankenhaus.

Die Blutwerte bereiten auch weiterhin Sorge, immerhin konnte Lieberknecht am Donnerstag mitteilen: "Er fühlt sich körperlich besser."

Untersuchungen laufen - Sportverbot für Stoppelkamp

Stoppelkamp konnte das Krankenhaus nach einem Tag verlassen. Die Untersuchungen laufen weiter. "Er hat von den Ärzten ein absolutes Sportverbot bekommen", sagt Lieberknecht. Heißt: Für den Saisonauftakt am Samstag (14 Uhr) bei Hansa Rostock ist der Offensiv-Mann definitiv kein Thema. Wann er wieder zurückkehrt, ist völlig offen. "Wir müssen abwarten", sagt Lieberknecht. Am kommenden Mittwoch kann dafür der lange verletzte Abwehrspieler Joshua Bitter (23) wieder vermehrt mit der Mannschaft trainieren.

Mit Moritz Stoppelkamp fehlt dem MSV eine wichtige Stütze im Spiel. Lieberknecht bleibt positiv: "Die ordnende Hand auf dem Platz ist immer die Spielidee." Eine Mannschaft dürfe sich nicht abhängig von einem Spieler machen.

MSV kann sich auf Tausende Fans in Rostock einstellen

Auch ohne Stoppelkamp: Der MSV hofft in Rostock auf die ersten drei Punkte. Die bittere Pokalpleite gegen Dortmund sei verarbeitet, sagt Lieberknecht. "Jetzt geht es darum, die Sicherheit für das Spiel gegen Rostock zu haben."

Nach einem Beschluss der Länder dürfen am Wochenende wieder Zuschauer ins Stadion. Beim DFB-Pokalspiel von Hansa Rostock gegen den VfB Stuttgart waren bereits 7500 dabei. Allerdings hielten sich nicht alle an die Hygieneregeln. Statt das Zuschauer-Kontingent zu reduzieren, entschied sich die Politik, eine Maskenpflicht auf der Südtribüne einzufordern. Der MSV kann sich also auf eine ähnliche Stadionauslastung einstellen. Lieberknecht freut sich über die Rückkehr der Fans: "Der Fußball lebt von seiner Emotionalität." Dass keine Gästefans erlaubt sind, stört den 47-Jährigen erstmal nicht: "Ich denke, das ist ein erster Schritt. Wir müssen jetzt verantwortungsvoll damit umgehen."

Neuzugang Pepic tritt bei seinem Ex-Klub an

Für einen wird die Stimmung im Ostseestadion vertraut sein: MSV-Neuzugang Mirnes Pepic (24) spielte bis zu seinem Wechsel in diesem Sommer bei Hansa Rostock. Gegen Dortmund brachte Lieberknecht den Mittelfeldspieler noch nicht. Anstacheln wollte er ihn damit nicht: "Den brauche ich für das Spiel nicht zu kitzeln."

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