MSV-Gegner

Gnus oder Zebras – Großaspach will in Duisburg gewinnen

Ex-Zebra Dan-Patrick Poggenberg spielt im zweiten Jahr für die SG Sonnenhof Großaspach.

Ex-Zebra Dan-Patrick Poggenberg spielt im zweiten Jahr für die SG Sonnenhof Großaspach.

Foto: BNER/Uli Scherbaumvia www.imago-images.de / imago images / Eibner

Duisburg.  Die SG Sonnenhof Großaspach ist am Samstag der erste Saisongegner für den MSV Duisburg. Der Trainer der Gäste ist selbstbewusst.

Ob hübsch oder hässlich – darüber sagte Torsten Lieberknecht, Trainer des MSV Duisburg, nichts, als er am Donnerstag den Auftaktgegner der Zebras, die SG Sonnenhof Großaspach, als „ein Gesicht der 3. Liga“ bezeichnete. Ohne dem Gast aus Baden-Württemberg zu nahe zu treten: Die Anhänger des MSV Duisburg hätten sich einen attraktiveren Saisonstart gewünscht: etwa gegen den VfB Stuttgart oder den FC St. Pauli – in der 2. Fußball-Bundesliga eben.

Nun ist es aber die 3. Liga – und hier startet die SG Sonnenhof Großaspach mittlerweile in ihre sechste Saison. Daraus wäre beinahe nichts geworden. Erst am letzten Spieltag rettete sich die SGS in der letzten Saison vor dem Abstieg. Auch in der neuen Runde steht für den Klub, zu dessen Gesichtern Schlagersängerin Andrea Berg und deren Gatte Uli Ferber zählen, der Kampf um den Klassenerhalt im Fokus.

Janjic verließ die SGS

Einige Leistungsträger verließen den Dorfverein – darunter Torhüter Kevin Broll, Offensivkraft Makana Baku und Mittelfeldspieler Dominik Pelivan. Auch der frühere Duisburger Zlatko Janjic hat den Sonnenhof hinter sich gelassen. Er war zuletzt als Testspieler beim Regionalligisten SC Verl am Ball gewesen. Ein anderes Ex-Zebra ist hingegen noch an Bord. Außenverteidiger Dan-Patrick Poggenberg geht bei den Süddeutschen in seine zweite Saison. Im abgelaufenen Spieljahr kam der 27-Jährige auf 14 Einsätze.

Acht Neuzugänge heuerten bei der SG Sonnenhof Großaspach an. Einer sorgt allein schon mit seinem Namen für Aufsehen: Mittelfeldspieler Orrin McKinze Gaines II. – er ist der „Zweite“, weil sein Vater denselben Namen trägt.

Der Trainer ist neu, am Sonnenhof aber trotzdem ein alter Bekannter. Oliver Zapel trug schon in der Saison 2016/17 die Verantwortung. Er stieg zuletzt mit Fortuna Köln aus der 3. Liga ab und sah am letzten Spieltag bei der 0:2-Niederlage gegen die SG Sonnenhof seiner künftigen Mannschaft beim Jubeln zu.

Taktisch flexibel

Oliver Zapel, der gerne taktisch flexibel unterwegs und ein Freund des Pressings ist, reist selbstbewusst an die Wedau. Die Marbacher Zeitung zitiert den 51-Jährigen: „Wir fahren am Samstag nach Duisburg, um ein Fußballspiel zu gewinnen. Da ist es egal, ob da auf der anderen Seite Zebras stehen oder Gnus.“

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