MSV Duisburg

Der MSV Duisburg bangt jetzt auch um Kapitän Kevin Wolze

Bangt aufgrund einer Knieblessur um seinen Einsatz in Heidenheim: MSV-Kapitän Kevin Wolze.

Bangt aufgrund einer Knieblessur um seinen Einsatz in Heidenheim: MSV-Kapitän Kevin Wolze.

Foto: Fabian Strauch

Duisburg.   MSV: Der Mannschaftskapitän des Zweitligisten zieht sich einen Pferdekuss am Knie zu und kann nur eine Laufeinheit bestreiten.

Jetzt auch noch Kevin Wolze! Dem Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg droht beim Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim am Samstag (13 Uhr) im Defensivbereich der Ausfall eines weiteren Stammspielers. Wolze erhielt bei der 0:4-Niederlage gegen Holstein Kiel am vergangenen Samstag einen Schlag gegen das Knie. Der 28-Jährige plagt sich mit einem klassischen Pferdekuss herum. Am Mittwoch konnte der Kapitän lediglich eine Laufeinheit absolvieren.

Man müsse abwarten, ob es für einein Einsatz in Heidenheim reicht, sagte MSV-Pressesprecher Martin Haltermann am Mittwoch. Mit Dustin Bomheuer, der sich im Kiel-Spiel einen Muskelfaserriss zugezogen hat, ist eine Stammkraft im Meidericher Defensivverbund bereits bis zum Jahresende außer Gefecht.

Somit muss sich Lieberknecht in Hinblick auf die schwere Aufgabe an der Brenz nicht nur mit taktischen Fragen befassen, sondern auch im personellen Bereich mehrgleisig planen.

Mehrere Optionen für den MSV-Trainer

Zu Wochenbeginn schien lediglich Bomheuers Posten in der Innenverteidigung zur Disposition zu stehen. Nun muss der Trainer auch für die linke Außenbahn, die Wolze beim Debakel gegen Kiel vor einer Dreierkette offensiv bespielte, einen Plan B in der Tasche haben.

Hier ist Enis Hajri, der in den letzten drei Partien zum Einsatz kam, ein ernsthafter Kandidat. Er könnte sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der linken Seite zum Einsatz kommen. Für „links hinten“ steht auch der Koreaner Young-jae Seo parat. Der 23-Jährige, der im Sommer vom Hamburger SV II zu den Zebras wechselte, kam in Liga und DFB-Pokal noch zu keiner Minute Spielpraxis – das Gegenstück zu Kevin Wolze, der noch keine Pflichtspielminute verpasste.

Auch Sebastian Neumann ist wieder eine Option. Der 27-Jährige stieg nach seiner langwierigen Hüftblessur allerdings erst vor neun Tagen wieder ins Mannschafttraining ein, seinen letzten Einsatz bestritt er beim 2:1-Sieg in Köln am 8. Oktober.

Fehlende Wettkampfpraxis sieht Torsten Lieberknecht allerdings nicht als Ausschlusskriterium: „Für eine Partie ist alles möglich.“ Neumann, der um eine Hüftoperation dank einer erfolgreichen konservativen Behandlung herumkam, ist ohne Beschwerden im Trainingsbetrieb am Ball.

Bleibt als weitere Alternative für die Innenverteidigung Lukas Fröde. Der defensive Mittelfeldspieler kann auch in der Abwehrzentrale wirken. In der letzten Saison war er beim 0:0 bei Union Berlin Bestandteil einer Fünfer-Abwehrkette und sorgte dabei für Stabilität.

Donnerstag um 13 Uhr Training

Um 13 Uhr bestreiten die Zebras am Donnerstag in Meiderich eine Trainingseinheit, am Freitag sind sie um 10 Uhr im Einsatz, ehe die Mannschaft per Bus nach Heidenheim reisen wird. Kevin Wolze hofft, bis dahin fit zu sein. Für das Gastspiel an der Brenz hat sich der Kapitän des MSV viel vorgenommen: „Wir müssen wieder den Kopf aufrichten und wollen ein gutes Ergebnis erzielen.“

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