KFC Uerdingen

KFC-Torhüter Volland: Trainer vor "brutalen Entscheidungen"

Uerdingens Torhüter René Vollath.

Uerdingens Torhüter René Vollath.

Foto: Mark Bohla

Essen  Drittligist KFC Uerdingen hat seinen Kader mit namhaften Spielern aufgestockt. Torhüter René Vollath sieht darin eine besondere Herausforderung.

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Roberto Rodriguez, Osayamen Osawe und Adriano Grimaldi – mit diesen drei Zugängen fachte Drittligist KFC Uerdingen den Konkurrenzkampf im Team noch einmal zusätzlich an. Der Tabellendritte sendet damit außerdem ein weiteres Zeichen an die Rivalen im Aufstiegskampf. Doch die starke Besetzung wird wohl nicht nur für die Gegner eine besondere Herausforderung. In den Augen von Torhüter René Vollath kommt auch auf Trainer Stefan Krämer ein großes Stück Arbeit zu.

Gegenüber dem Fußball-Fachblatt Kicker erklärt der 28 Jahre alte KFC-Schlussmann: „Wenn man sich die Vita unserer Spieler anschaut, werden das brutale Entscheidungen für den Trainer.“ Doch nicht nur die Namen seien bei der Auswahl der Startelf ein wichtiges Argument: „Dazu kommen ja noch Trainingsleistungen. Wenn wir Elf gegen Elf spielen, sieht man keine B-Elf. Das ist schon extrem“, erklärt Vollath.

Aus dem Ziel der Uerdinger macht Vollath keinen Hehl

Natürlich weiß der 38-malige Zweitligaspieler auch um die Vorteile dieser Situation: „Der Kader ist auf allen Positionen doppelt oder dreifach besetzt. Wenn alle für ein Ziel arbeiten, kann es am Ende das Zünglein an der Waage sein.“ Wie dieses Ziel für die Seidenstädter aussieht – daraus macht der ehemalige U20-Nationalspieler (drei Einsätze für Deutschland) keinen Hehl. „Am Ende des Tages will man oben stehen, Platz 1, 2, notfalls auch 3.“

Der Weg in die 2. Bundesliga dürfte für die Krefelder hart werden. Über die 3. Liga sagt Vollath: „Es ist eine extreme Kampfliga. Kleine Momente entscheiden. Dieses Jahr ist es extrem eng. Keiner fällt ab. Die unteren acht Mannschaften stecken in einem unglaublichen Kampf. Und so sieht es auch oben aus.“

Einen klaren Favoriten sieht der gebürtige Amberger vor Beginn der Restrunde am Sonntag, 27. Januar (15 Uhr) gegen die Würzburger Kickers nicht: „Jedes Team hat individuelle Stärken. Wir haben den breiten Kader. Osnabrück lebt vom enormen Zusammenhalt und einer guten Kompaktheit. Halle hat ein gutes Umschaltspiel, der KSC ist sehr stabil. Unterhaching ist unglaublich spielstark.“ (dh)

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