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Gladbach-Zugang Lang nach tragischer Verletzung enttäuscht

Michael Lang wechselte vom FC Basel zu Borussia Mönchengladbach.

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Michael Lang wechselte vom FC Basel zu Borussia Mönchengladbach. Foto: imago

Rottach-Egern.  Neuzugang Michael Lang hat seinen Urlaub für Borussia Mönchengladbach extra früher abgebrochen. Jetzt fällt der Schweizer wochenlang aus.

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Eigentlich wollte sich Michael Lang im Trainingslager am Tegernsee auf seine erste Bundesliga-Saison vorbereiten. Am Mittwoch aber humpelt er durch das Foyer des Mannschaftshotels von Borussia Mönchengladbach. Das rechte Knie bandagiert. „Das ist ganz bitter. Ich bin natürlich enttäuscht“, sagt der Schweizer im Gespräch mit dieser Redaktion.

Denn der 27-Jährige hat sich im Training einen Teilriss des Außenbandes im rechten Knie zugezogen. Tragisch, auch weil der Rechtsverteidiger seinen Sonderurlaub nach der Weltmeisterschaft in Russland, bei der er mit der Schweiz im Achtelfinale an Schweden scheiterte (0:1), extra früher abgebrochen hat. Um die neuen Spieler kennenzulernen. Um sich Trainer Dieter Hecking zu präsentieren. Um schnell fit zu werden. Nun aber humpelt er durchs Foyer.

Einsatz gegen Leverkusen ausgeschlossen

„Es war eine falsche Bewegung“, meint Lang. Er wird wohl vier bis sechs Wochen ausfallen. Ein Einsatz im ersten Bundesligaspiel am 25. August gegen Bayer Leverkusen (18.30 Uhr) kann damit als ausgeschlossen gelten, was auch Trainer Hecking wieder ins Grübeln bringen wird.

Denn Lang wurde auch deswegen für rund 2,8 Millionen Euro vom FC Basel geholt, „damit Nico Elvedi ins Zentrum rücken kann“, wie Manager Max Eberl schon zu Beginn des Trainingslagers erklärte. Elvedi soll so eigentlich den zum FC Southampton abgewanderten Innenverteidiger Jannik Vestergaard ersetzen. Jetzt aber klafft auf der rechten Seite eine Lücke, die neben Elvedi auch Tony Jantschke, Mandela Egbo oder Louis Beyer schließen könnten.

Marlon und Diogo Leite im Gespräch

Gut möglich, dass Eberl nun aber noch einen Verteidiger verpflichtet. Spanische und portugiesische Medien berichten von einem Interesse an Marlon vom FC Barcelona – auch Diogo Leite vom FC Porto wird ins Spiel gebracht. Eberl will diese Gerüchte nicht kommentieren.

Am liebsten wäre ihm natürlich, dass Michael Lang so schnell wie möglich wieder auf dem Platz stehen kann. Der Schweizer bleibt trotz seiner Verletzung am Tegernsee, damit er zumindest seine neuen Mitspieler besser kennenlernt. „Die Reha-Maßnahmen kann ich auch hier machen“, sagt er – und macht Mut: „Ich bin einer, der immer früher zurückkommt.“

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