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Gladbach rüstet sich nach Papst-Audienz für Leicester-Test

Gladbach testet am Freitag gegen Premier-League-Meister Leicester City.

Gladbach testet am Freitag gegen Premier-League-Meister Leicester City.

Mönchengladbach.  Eine spannende Woche für Mönchengladbach ist der Vorgeschmack auf das DFB-Pokalspiel gegen RWE. Zunächst testen die Fohlen gegen Leicester.

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Mittwochmorgen Audienz bei Papst Franziskus im Vatikan, Freitagabend Testspiel beim letztjährigen Premier-League-Meister Leicester City: Es hat schon weniger spektakuläre Wochen für Fußballprofis von Borussia Mönchengladbach gegeben als die noch laufende. Jedenfalls läuft der letzte Vorbereitungstest des Fußball-Bundesligisten am Freitag (19.45 Uhr Ortszeit) im King Power Stadium am Filbert Way mit dem Segen von allerhöchster Stelle.

Leicester müht sich um Offensivform

Eine Woche vor dem DFB-Pokalspiel bei Regionalligist Rot-Weiss Essen (11. August, 20.45 Uhr/Sky) dürfte Borussias Cheftrainer Dieter Hecking in Leicester auf eine vermeintliche Startelf hinarbeiten. Unwahrscheinlich ist deshalb, dass Timothée Kolodziejczak auflaufen wird. Vor allem wegen seines Muskelfaserrisses aus dem 2:2-Test bei KAS Eupen, der bisher kein Mannschaftstraining zuließ. Dabei gilt der enttäuschende Innenverteidiger intern als Topkandidat dafür, den Kader zu verändern. Für fast acht Millionen Euro vom FC Sevilla in der Winterpause verpflichtet, wusste der 26-jährige Franzose keine Akzente zu setzen. Ein Testspiel in England würde sich vortrefflich dazu anbieten, Kolodziejczak ins Schaufenster für Klubs zu stellen, die einen Innenverteidiger suchen.

Borussias Sportdirektor Max Eberl erklärte dazu jüngst, dass ein Transfer des zweimaligen Europa-League-Siegers finanziellen Spielraum für eine offensive Alternative böte. Genügend Kandidaten geisterten bereits durch alle Kanäle. Einer ist raus. Ajax-Leihe Bertrand Traoré wechselt von Chelsea zu Olympique Lyon. 20 Millionen Euro für den Angreifer aus Burkina Faso wären für Gladbach allerdings auch nicht darstellbar gewesen.

Der teuerste Borussia-Transfer der Klubhistorie ist Matthias Ginter, der für 17 Millionen Euro plus vertraglich fixierter Boni von Borussia Dortmund an den Niederrhein gewechselt ist. Der Weltmeister von 2014 dürfte am Freitagabend gegen Leicester in der Startelf neben Jannik Vestergaard auftauchen. Dieses Gespann gilt als klarer Favorit, was das Startpärchen in der Innenverteidigung anbetrifft. Wegen muskulärer Probleme ist der Einsatz von Tony Jantschke eher unwahrscheinlich, so dass der Schweizer Nico Elvedi erneut die rechte Seite der Viererkette bespielen wird - sofern Trainer Hecking mit einem 4-4-2-System starten lässt. Im Training wurde auch das bereits erprobte 3-4-2-1 geübt.

Gastgeber Leicester City sucht eine Woche vor dem Start der Premier League beim FC Arsenal (11. August, 19.45 Uhr Ortszeit) vor allem nach der Offensivform. In sechs Testspielen gelangen bisher nur vier Treffer. Wobei Trainer Craig Shakespeare, der nach sechs Jahren als Co-Trainer in Leicester nach der Beurlaubung von Claudio Ranieri im Februar zum Chef aufstieg, am Dienstagabend bei Zweitligist Burton Albion (1:2) nur seine Reserve aufs Feld ließ.

Freitagabend ist die vermeintliche Startelf zu erwarten. Mit dem ehemaligen Schalker Linksverteidiger Christian Fuchs, mit Torjäger Jamie Vardy im Angriff sowie mit den beiden wertvollsten Füchsen im City-Aufgebot: dem Algerier Riyad Mahrez (Marktwert: 30 Millionen Euro/Afrikas Fußballer des Jahres 2016) im rechten Mittelfeld sowie dem vor einem Jahr von Sporting Lissabon geholten Landsmann Islam Slimani (Marktwert: 25 Millionen Euro) im Angriff.

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