Borussia Mönchengladbach

BVB gegen Gladbach: Rose erwartet „hochexplosive Stimmung“

Sein Team ist bereit: Gladbachs Trainer Marco Rose.

Sein Team ist bereit: Gladbachs Trainer Marco Rose.

Mönchengladbach.  Gladbachs Trainer Marco Rose freut sich über Fan-Rückkehr. Seine Mannschaft kämpft zum Auftakt am Samstag in Dortmund gegen eine schwarze Serie.

Als Mönchengladbach zuletzt gegen Dortmund antrat, war das Stadion im Borussia-Park ausverkauft. 54.022 Zuschauer sahen am 7. März die 1:2-Niederlage gegen den BVB. Es war das bislang letzte Bundesliga-Spiel, das die beiden Klubs vor Fans austrugen.

Mehr als sechs Monate später, inmitten der Corona-Krise, werden nach den neuen Vorgaben zur Teil-Rückkehr von Zuschauern rund 10.000 Anhänger das Borussen-Duell in Dortmund verfolgen. Dass am Samstag (18.30 Uhr/Sky) nur BVB-Fans beim Topspiel zum Liga-Start im größten deutschen Fußball-Stadion sein werden, stört Gladbachs Trainer Marco Rose nicht − im Gegenteil.

„10.000 hört sich schon mal gut an. Das wird gefühlt eine hochexplosive Stimmung“, sagt der 44-Jährige mit Blick auf die trostlose Geisterspiel-Atmosphäre der vergangenen Monate. „Wir freuen uns auf jeden Fall, dass es vorangeht. Irgendwann werden hoffentlich wieder 80.000 in Dortmund und 54.000 bei uns sein.“

Gladbach verlor die vergangenen Pflichtspiele gegen den BVB

Sportlich kämpft Gladbach in den Duellen mit Dortmund gegen eine schwarze Serie: Die Borussia vom Niederrhein verlor die vergangenen elf Pflichtspiele der beiden Klubs. Gleich drei davon in der vergangenen Spielzeit, als zu den beiden Liga-Niederlagen noch das Aus im DFB-Pokal hinzukam. Sportdirektor Max Eberl sagt aber: „Dortmund ist kein Angstgegner für uns. Dafür haben wir in der vergangenen Saison und auch schon davor einfach zu gut gespielt gegen den BVB.“

Die Gladbacher müssen am Samstag allerdings mit Personalsorgen in Dortmund antreten. Breel Embolo (Prellung), Valentino Lazaro (Muskelbündelriss), Denis Zakaria (Trainingsrückstand) und Laszlo Benes (Bänderverletzung) stehen nicht zur Verfügung. „Wir suchen in Dortmund trotzdem unsere Chance“, versichert Rose: „Wir fahren selbstbewusst dorthin.“

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