Bundesliga

Bremens Trainer Kohfeldt: Es macht Spaß, den Gladbachern zuzugucken

Werder-Trainer Florian Kohfeldt musste mit seinem Team nach zuvor fünf Remis in Serie im Borussia-Park eine Niederlage hinnehmen.

Werder-Trainer Florian Kohfeldt musste mit seinem Team nach zuvor fünf Remis in Serie im Borussia-Park eine Niederlage hinnehmen.

Foto: Getty Images

Mönchengladbach.  Nach dem Gladbacher 3:1-Sieg über Bremen lobte Werder-Trainer Florian Kohfeldt den Gegner. Borussias Marco Rose freute sich über eine "großartige Woche".

Florian Kohfeldt schien zu Beginn seiner Analyse kurz zu grübeln. Dann sagte der Trainer des SV Werder Bremen: "Ich weiß nicht, ob die bessere Mannschaft heute gewonnen hat. Definitiv hat die effektivere gewonnen. Die Mannschaft, die sehr viel klarer war im Ausnutzen ihrer Torchancen und die in letzter Konsequenz besser verteidigt hat." Bundesliga-Tabellenführer Borussia Mönchengladbach durfte sich nach dem 3:1 (2:0)-Erfolg gegen die Hanseaten über einen Vier-Punkte-Vorspung an der Spitze freuen. Bremen hingegen kassierte nach zuvor fünf Remis in Serie wieder eine Niederlage. Er sei "sehr frustriert", ließ Kohfeldt wissen. "Weil es wieder eine Woche war, in der wir zu wenig mitgenommen haben für den Fußball, den wir spielen."

Die Borussen hingegen gewannen sieben der vergangenen acht Ligaspiele. Nach dem Erfolg bei Bayer Leverkusen (2:1) und dem Last-Minute-Sieg in der Europa League gegen die AS Rom (2:1) verbuchten die Gladbacher binnen den dritten Dreier innerhalb von acht Tagen. "Es macht Spaß, ihnen zuzugucken", sagte Kohfeldt. Für den Spitzenreiter trafen gegen Bremen Ramy Bensebaini (20. Minute) und Patrick Herrmann (22./ 59.). Das 1:3 durch den ehemaligen Dortmunder Leonardo Bittencourt (90.) bedeutete am Ende lediglich eine Ergebniskorrektur.

Gladbach-Trainer Rose lobt Bremer Umschaltspiel

Allerdings hatten die Bremer im Spielverlauf mehrere Möglichkeiten nicht verwerten können, was auch dem glänzend aufgelegten Gladbacher Torwart Yann Sommer lag. Der Schweizer parierte einen Foulelfmeter von Davy Klaassen (53.) und war auch bei Chancen von Milot Rashica (2./41.) und Maximilian Eggestein (43.) zur Stelle. "Wir haben einige Chancen zugelassen, hatten aber auch selbst noch ein paar gute Möglichkeiten dazu", sagte Rose. "Das Spiel ging hoch und runter." Werder habe "immer wieder gut umgeschaltet. Rashica und Osako vorne sind unglaublich schwer zu kontrollieren und zu verteidigen", meinte Gladbachs Trainer.

Rose lobte seine Mannschaft für die Leistungen in den vergangenen drei Partien: "Ich ziehe den Hut vor meinen Jungs, wie sie diesen Block absolviert haben. Die Woche insgesamt ist wirklich großartig für uns." Gladbach bestreitet die nächste Liga-Partie nach der Länderspielpause am Samstag, 23. November (15.30 Uhr/Sky) beim Aufsteiger Union Berlin. "Jetzt können wir mal ein bisschen durchatmen - zumindest die Spieler, die hier bleiben", sagte Rose. "Und die Jungs, die Nationalmannschaft spielen, sind hoffentlich erfolgreich und kommen gesund zurück."

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