Borussia Mönchengladbach

Borussia Mönchengladbach droht ein Stürmer-Problem

Fehlt möglicherweise in Stuttgart: Gladbach-Stürmer Breel Embolo. Der frühere Schalker wurde an der Hand operiert.

Fehlt möglicherweise in Stuttgart: Gladbach-Stürmer Breel Embolo. Der frühere Schalker wurde an der Hand operiert.

Foto: AFP

Mönchengladbach.  Gladbach-Angreifer Marcus Thuram ist zurzeit noch gesperrt. Der Einsatz von Breel Embolo und Alassane Pléa am Samstag in Stuttgart ist fraglich.

Drei Spiele in sieben Tagen: Borussia Mönchengladbach startet am Wochenende in die nächste intensive Phase dieser Saison. Da kommt es für den Fußball-Bundesligisten denkbar ungelegen, dass vor der Partie beim VfB Stuttgart am Samstag (18.30 Uhr/Sky) die Stürmer auszugehen drohen. Breel Embolo und Alassane Pléa sind angeschlagen. Trainer Marco Rose konnte am Donnerstag noch nicht sagen, ob sie wieder einsatzbereit sein werden.

Der frühere Schalker Embolo war am Montag an der Hand operiert worden. Hinter ihm stehe ein „Fragezeichen“, sagte Rose. „Wir müssen in den Gesprächen mit den Ärzten schauen, was möglich ist und auch Sinn ergibt.“ Pléa, den Muskelbeschwerden plagen, trainierte am Dienstag und Mittwoch nur individuell. Am Donnerstag habe er wieder Teile der Einheit mit der Mannschaft absolvieren können, berichtete Rose. Bei Pléa werde im Abschlusstraining am Freitag geschaut, „wie sich das verhält“, erklärte der 44-Jährige. Angreifer Marcus Thuram ist nach seiner Spuck-Attacke im Spiel gegen die TSG Hoffenheim (1:2) im Dezember zurzeit noch gesperrt.

 

Wolf ist für Gladbach-Trainer Rose eine Option

Die personelle Lage könnte auch eine Chance für Spieler bedeuten, die zuletzt nicht zur Startformation gehörten. Hannes Wolf zum Beispiel, der in der Bundesliga seinen bislang letzten Startelf-Einsatz Mitte Dezember im Spiel bei Eintracht Frankfurt (3:3) verzeichnete. „Hannes trainiert sehr gut, er ist gut drauf“, sagte Rose. „Wir hatten auch in der letzten Woche ein Gespräch. Natürlich wünscht er sich mehr.“

In der Partie bei Arminia Bielefeld (1:0) und beim 3:2-Coup gegen den Tabellenführer Bayern München nach 0:2-Rückstand kam Wolf jeweils nur zu Kurzeinsätzen. „Wir haben jetzt zwei Spiele hintereinander gewonnen, müssen schauen, wer gesund sein wird, wer spielen kann“, sagte Rose. „Aber Hannes spielt in unseren Überlegungen immer eine Rolle. Und wenn es jetzt mehr Spiele werden, wird er auch wieder seine Chance von Anfang an bekommen.“ Bereits am Dienstag steht das Heimspiel gegen Werder Bremen an, am Freitag kommt Borussia Dortmund zum Auftakt der Bundesliga-Rückrunde nach Gladbach.

Stuttgart kann Gladbach in der Tabelle überholen

Zunächst gilt die Konzentration aber dem Spiel in Stuttgart. Als Aufsteiger hat der VfB 21 Punkte aus 15 Spielen geholt und belegt damit Platz zehn. Die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo liegt nur drei Zähler hinter den siebtplatzierten Borussen. Mit einem Sieg am Samstag würde seine Mannschaft die Gladbacher aufgrund des besseren Torverhältnisses in der Tabelle überholen.

Rose gefallen die Auftritte der Schwaben. „Ich sehe sie gerne spielen. Der VfB hat eine junge und sehr talentierte Mannschaft. Die Stuttgarter spielen sehr mutig und haben viel Power. Dazu haben sie einen klaren Plan und verteidigen sehr intensiv“, erklärte der Trainer. Nach dem Erfolg gegen die Münchener müsse sein Team die Leistung nun bestätigen: „Viele Mannschaften sind nach einem Sieg gegen die Bayern in ein Fahrwasser gekommen, wo sie nicht mehr so gepunktet haben, wie sie sich das vorgestellt haben. Dementsprechend nüchtern haben wir den Sieg analysiert.“

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