Fortuna Düsseldorf

Trikot-Design: Fortuna Düsseldorf muss an Künstlerin zahlen

David Kownacki in dem Fortuna-Auswärtstrikot beim Spiel in Dortmund im Mai 2019.

David Kownacki in dem Fortuna-Auswärtstrikot beim Spiel in Dortmund im Mai 2019.

Foto: dpa

Düsseldorf.  Die Fortuna hat nach Ansicht des Düsseldorfer Landgerichts beim Design seiner Trikots abgekupfert. Der Verein wird zur Kasse gebeten.

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Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf hat beim Design seiner Auswärtstrikots nach Ansicht des Düsseldorfer Landgerichts abgekupfert. Das Trikot ähnele so stark einem Werk von Kunstprofessorin Heike Klussmann, dass diese einen Anspruch auf Entschädigung hat, sagte eine Gerichtssprecherin am Mittwoch. Wie hoch die ausfallen wird, soll nun bei außergerichtlichen Verhandlungen festgelegt werden.

Die Klägerin hatte 50.000 Euro gefordert, der Bundesligist 15.000 Euro geboten. Am Mittwoch signalisierte der Verein nach dem Hinweis des Gerichts, über die bislang angebotene Summe hinauszugehen. Sollten sich die Parteien nicht einigen, will das Gericht am 27. November eine Entscheidung verkünden.

Fortuna sieht ausreichende Abweichung

Das verwendete Rautenmuster ist in Düsseldorf bereits seit Jahren zu sehen: Klussmann hatte die U-Bahn-Stationen der neuen Wehrhahn-Linie mitgestaltet und dabei das Muster auf den Wänden des U-Bahn-Tunnels, das sogenannte Kontinuum, entworfen. Der Bundesligist hatte vergeblich argumentiert, dass das Trikot-Muster ausreichend von Klussmanns Werk abweiche und keine Urheberrechtsverletzung vorliege. (sid)

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