Fußball

Cristiano Ronaldo jagt jetzt Ali Daeis Rekord

Erzielte vier Tore in Litauen: Portugals Ausnahmefußballer Cristiano Ronaldo.

Erzielte vier Tore in Litauen: Portugals Ausnahmefußballer Cristiano Ronaldo.

Foto: Reuters

Essen.  Portugals Ausnahmefußballer Cristiano Ronaldo hat nach seinen vier Toren in der EM-Qualifikation in Litauen die nächste Bestmarke im Blick.

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Spätestens in der 61. Minute des EM-Qualifikationsspiels in Litauen konnte Cristiano Ronaldo erahnen, dass es ein großer Abend für ihn werden würde. Portugals Ausnahmefußballer zog in Richtung Strafraum und zielte aufs Tor. Dabei rutschte er weg, der Ball kullerte über den Rasen. Litauens Torwart Setkus Ernestas hätte den Ball mühelos aufnehmen können. Stattdessen ließ er ihn durch die Hände gleiten. Vom Hinterkopf trudelte der Ball letztendlich ins Tor.

Diesen kuriosen Treffer sprach die Uefa Ronaldo zu. Der 34-Jährige hatte aber noch weitere Gründe, sich zu freuen. Ihm gelangen beim 5:1 (1:1)-Auswärtserfolg vier Treffer. Somit sorgte der Superstar von Juventus Turin quasi im Alleingang dafür, dass Portugal in seiner Gruppe den zweiten Tabellenplatz festigte. Die Chancen auf eine Teilnahme des Titelverteidigers beim Finalturnier 2020 sind deutlich gestiegen.

Nummer eins in Europa

Mit nun 93 Toren in 160 Länderspielen setzte Ronaldo außerdem seine Rekordjagd fort. Der treffsicherste europäische Nationalspieler ist er bereits, weltweit hat nur der Iraner Ali Daei – einst bei Bayern München, Arminia Bielefeld und Hertha BSC aktiv – mehr Länderspiel-Treffer erzielt (109). Diese Marke dürfte Ronaldo bald knacken. Er ist zudem der erste Akteur, der gegen 40 verschiedene Nationen getroffen hat.

Dabei gab sich der Star nach seiner Gala bescheiden. Für den Jubel rief er sich stets den jeweiligen Vorbereiter an die Seite, Interviews gab er nach seiner Auswechslung in der 80. Minute keine. Auch die Aussagen in den sozialen Netzwerken klangen zurückhaltend: „Ich bin glücklich, dass ich meinen Teil dazu beitragen konnten, unser Ziel im Blick zu behalten“, hieß es dort.

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